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»Girls« geht weiter

Fortsetzung folgt Foto: picture alliance / AP Photo

Es waren die Worte, die alle hören wollten »I’m in«, »I’m in«, »I’m in« – was aus den Mündern von Allison Williams, Jemima Kirke und Zosia Mamet so viel bedeutet wie Girls, die so coole Serie von Regisseurin und Schauspielerin Lena Dunham, die von 2012 bis 2017 auf HBO lief, und mehrfach ausgezeichnet wurde, geht weiter. Im kommenden Jahr mit fünf Folgen, wieder bei HBO. Die Dreharbeiten sollen in New York stattfinden.

Und es war dann auch Dunham selbst, die ihren drei Kolleginnen in einem Videocall diese Frage, nämlich, ob sie mit dabei wären, stellte. Wie es dazu kam, dass die Serie, die sich um das Leben der damals 24-jährigen Hannah Horvath drehte, nun fortgesetzt wird, beschreibt Dunham in einem offiziellen Statement so: »Wir haben immer gesagt, dass wir nur dann zu Girls zurückkehren würden, wenn es eine ganz bestimmte Geschichte gäbe, die wir unbedingt erzählen wollten.« Sie habe diese Figuren vermisst, konnte sich aber lange Zeit nicht so recht vorstellen, wie sie in der heutigen Zeit wären. »Doch dann, kurz vor meinem 40. Geburtstag, fingen sie an, unter der Dusche mit mir zu sprechen. Und wie ihr euch vielleicht erinnert, ist es ziemlich schwer, diese Fünfertruppe wieder zum Schweigen zu bringen, wenn sie erst einmal angefangen hat zu reden …«

Es komme selten vor, dass man die Gelegenheit bekommt, zu etwas zurückzukehren, das das eigene Leben verändert hat, formuliert Dunham ihre Dankbarkeit, nicht nur mit den Schauspielerinnen und Schauspielern zusammenarbeiten zu können, sondern auch eine Geschichte weiterzuerzählen, denn: Girls sind sie mit 40 so richtig nicht mehr, oder wie Dunhm es im Videocal ausdrückte: »We are old as fuck...«

Ehekriesen, Jobwechsel, Raves, alternde Eltern – 40 kann vieles sein.

Dabei, so schrieb sie in einem »Substack«-Beitrag, sei das heutige 40 eben so vielfältig wie vielleicht selten zuvor: »... man kann mit Mitbewohnern zusammenleben und sich jede Nacht betrinken, oder man kann Mutter oder Vater von vier Kindern sein und versuchen, einen turbulenten Haushalt unter Kontrolle zu halten. Man kann voller Stolz mit wechselnden Partnern schlafen oder sich in der Perimenopause befinden und nie wieder von jemandem berührt werden wollen.« Ehekrisen, Jobwechsel, Raves, alternde Eltern – »40 ist ein Alter, das sich so lange rein theoretisch anhört, so weit in der Zukunft liegt, dass man sich als jüngerer Mensch vorstellt, man könnte dann Astronaut sein, ein wohlwollender Milliardär oder längst nicht mehr am Leben.« – »Und dann ist man plötzlich dort angekommen. Man hat einige der Meilensteine erreicht, die man sich selbst gesetzt hat, andere vernachlässigt, und schaut sich schließlich um, nur um festzustellen, dass man als Letzte oder Letzter noch übrig ist.«

Alles das kann, und hoffentlich wird, in den neuen Folgen zu sehen sein – und so erzählt werden, wie es Lena Dunham am besten kann.

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