London

Gal Gadot spielt Hauptrolle in rasantem Thriller »The Runner«

»The RFunner« mit Gal Gadot ist ab September zu sehen. Foto: picture alliance

London

Gal Gadot spielt Hauptrolle in rasantem Thriller »The Runner«

Gadot spielt die erfolgreiche Wirtschaftsanwältin Maia Marten, deren Leben aus den Fugen gerät, als ihr Sohn entführt wird

 23.07.2026 13:28 Uhr

Die israelische Schauspielerin Gal Gadot übernimmt die Hauptrolle im neuen Action-Thriller »The Runner«. Amazon MGM Studios hat jetzt den ersten Trailer veröffentlicht. Der Film startet am 2. September bei Prime Video und zeigt Gadot in einem Wettlauf gegen die Zeit quer durch London.

Gadot spielt die erfolgreiche Wirtschaftsanwältin Maia Marten, deren Leben aus den Fugen gerät, als ihr Sohn entführt wird. Während einer morgendlichen Laufrunde erhält sie einen Anruf des Entführers. Um das Kind zu retten, muss sie den Anweisungen des unbekannten Täters folgen, ständig in Bewegung bleiben und schließlich sogar einen ihrer eigenen Mandanten töten. Jede Abweichung von den Vorgaben könnte ihren Sohn das Leben kosten.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der offizielle Trailer zu »The Runner«

In einem Beitrag auf Instagram beschrieb Gadot die Dreharbeiten als außergewöhnlich belastend. »›The Runner‹ hat mich auf eine Weise herausgefordert, mit der ich nie gerechnet hätte. Der Film hat mir körperlich, emotional und persönlich alles abverlangt«, schrieb sie. Es habe Momente gegeben, in denen sie gezweifelt habe, ob das Team den Film überhaupt fertigstellen könne.

Zugleich würdigte sie die Arbeit der gesamten Produktion. »Doch genau darum geht es beim Filmemachen. Hinter jeder Einstellung stehen Menschen, die immer wieder auftauchen. Die sich für Mut statt Angst entscheiden, für Neugier statt Lärm und die Arbeit über alles andere stellen. Ich bin unglaublich stolz auf das, was wir gemeinsam geschaffen haben, und kann es kaum erwarten, dass ihr den Film endlich seht.«

Lesen Sie auch

Regie führte Oscar-Preisträger Kevin Macdonald. Das Drehbuch stammt von Mark Gibson. Neben Gadot gehören Damian Lewis, Rory Wilmot und Alfred Enoch zur Besetzung.

Die Dreharbeiten waren im vergangenen Jahr mehrfach von israelfeindlichen Demonstranten gestört worden. Nach Angaben der Londoner Polizei wurden insgesamt fünf Personen festgenommen, nachdem sie wiederholt versucht hatten, den Zugang zu verschiedenen Drehorten zu blockieren. Ihnen wurden unter anderem Belästigung sowie die rechtswidrige Behinderung eines Arbeitsplatzes vorgeworfen.

Die Polizei erklärte damals, die Aktivisten hätten die Produktion gezielt ins Visier genommen, weil eine israelische Schauspielerin daran beteiligt sei. Bei einem Dreh in der Londoner Innenstadt musste Gal Gadot unter Polizeischutz vom Set gebracht werden, nachdem Demonstranten palästinensische Fahnen geschwenkt und Parolen wie »Stop bombing Palestine« gerufen hatten. im

Memoiren

Charlotte Knobloch schreibt, warum sie »trotzdem weiter« macht

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Und legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026

Yotam Ottolenghi (l.) und Anthony Bourdain

Kulinarisches

Als Yotam Ottolenghi mit Anthony Bourdain einmal in der Wüste landete

Der israelisch-britische Koch erinnert sich zum Filmstart von »Tony« an seine Begegnung mit seinem berühmten amerikanischen Kollegen

von Katrin Richter  21.08.2026

London

Boy George nimmt Pro-Israel-Song mit großer Band neu auf

Mit diesem Schritt erhofft sich der britische Popsänger eine größere Verbreitung von »We Will Dance Again«. Auf den Hass von Israelfeinden reagiert er ebenfalls mit einem neuen Lied

von Imanuel Marcus  21.08.2026

Orlando (Florida)

Harrison Ford wird erneut zu Indiana Jones

Diesmal wird der jüdische Darsteller kein Abenteuer auf der Leinwand erleben. Aber worum geht es dann?

 20.08.2026

Frankfurt am Main

Motty Steinmetz stimmt auf die Hohen Feiertage ein

Es dürfte es ein Abend werden, bei dem Musik und Spiritualität besonders eng miteinander verbunden sind

 20.08.2026

Vorschau

Widderhorn im Dom und ein Hauch von »Yiddish Summer« - Festival »Shalom-Musik.Koeln«

Begegnungen, Neugier und Zuhören fördern - das wollen die Macher des Festivals »Shalom-Musik.Koeln«. Und reichlich Musik und Gesang auf die Bühne bringen. Der Verein hinter dem Festival bekommt dafür jetzt einen Preis

von Leticia Witte  20.08.2026

Kunst

Von Guggenheim bis Geffen

Wie jüdische Mäzene im 20. Jahrhundert der Moderne zum Durchbruch verhalfen

von Jana Talke  20.08.2026

Kulturkolumne

Some like it cold

Warum Disneys Eiskönigin nicht nur gegen Hitze hilft

von Sophie Albers Ben Chamo  20.08.2026

Medien

Protokollant des täglichen Irrsinns

Der Publizist Henryk M. Broder wird 80 Jahre alt. Eine persönliche Würdigung

von Reinhard Mohr  20.08.2026