Konzerte

Doja Cat kommt mit »Ma Vie World Tour« nach Hamburg und Berlin

Doja Cat am 4. Mai bei einer Veranstaltung im Metropolitan Museum of Art in New York Foto: picture alliance / Evan Agostini/Invision/AP

Doja Cat bringt ihre »Ma Vie World Tour« im Juni 2026 nach Deutschland und wird dabei gleich zwei große Arena-Konzerte spielen. Die US-amerikanische Sängerin, Rapperin und Produzentin tritt am 15. Juni in der Barclays Arena in Hamburg sowie am 17. Juni in der Uber Arena in Berlin auf. Als Support ist Naomi Sharon angekündigt.

Doja Cat zählt seit mehreren Jahren zu den international erfolgreichsten Pop- und Rap-Künstlerinnen ihrer Generation. Ihren Durchbruch feierte sie zunächst über SoundCloud, bevor sie mit dem viralen Hit »Mooo!« erstmals weltweite Aufmerksamkeit bekam. Spätestens mit dem Album Hot Pink und dem Song »Say So« gelang ihr der Sprung in die globale Pop-Spitze, inklusive einer Nummer eins der US-Billboard-Charts.

Lesen Sie auch

In den folgenden Jahren festigte sie ihren Status mit den Alben Planet Her und Scarlet, die beide hohe Chartplatzierungen erreichten und zahlreiche internationale Hits hervorbrachten, darunter »Kiss Me More«, »Need to Know« und »Paint the Town Red«. Ihr 2025 erschienenes Album Vie markierte eine Rückkehr zu stärker poporientierten Sounds und landete ebenfalls in den Top fünf der US-Albumcharts.

Die jüdische Künstlerin wird häufig als eine der prägendsten Figuren der aktuellen Poplandschaft beschrieben, bekannt für ihre stilistische Vielseitigkeit, ihre starke Bühnen- und ihre ausgeprägte Online-Präsenz. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet und gehört laut Branchenrankings zu den einflussreichsten Popstars der vergangenen Jahre.

Doja Cat, die mit bürgerlichem Namen Amala Ratna Zandile Dlamini heißt, stammt aus Los Angeles. Ihre Mutter ist Jüdin, ihr Vater ein südafrikanischer Schauspieler und Performer. im

Tickets für die Konzerte in Berlin und Hamburg sind hier verfügbar.

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  28.10.2026

Zahl der Woche

810.000 wahlberechtigte Israelis

Fun Facts und Wissenswertes

 28.10.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 4. November

 28.10.2026

Nürnberg

Interaktives NS-Dokumentationszentrum öffnet

Nach fünf Monaten Probebetrieb wird das neu gestaltete Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg am kommenden Mittwoch feierlich eröffnet. Im Zentrum des Ausstellungskonzepts stehen Barrierearmut und ein multimediales Angebot

von Julia Riese  28.10.2026

Philologie

Mehr als Dolmetscher

Jüdische Übersetzer haben nicht nur zwischen den Sprachen vermittelt, sondern dabei auch eigene Denkformen geprägt

von Katharina Hillmann  27.10.2026

Bucerius Kunst Forum

Verstreute Meisterwerke

Eine Ausstellung in Hamburg vereint rund 100 Gemälde, Grafiken und Skulpturen aus 15 jüdischen Sammlungen und erinnert an den Kunstraub der Nationalsozialisten

von Edgar S. Hasse  27.10.2026

Kino

Wiener Blut

Ulrike Ottinger lädt in der Horrorkomödie »Die Blutgräfin« zum morbiden Vampirvergnügen und schwelgt in opulenten Bildern. Isabelle Huppert geht perfekt gestylt auf Beutezug

von Anna Maria Pahlke und Sophie Albers Ben Chamo  27.10.2026

Jerusalem

Cohen interpretiert Cohen

Der israelische Jazz-Musiker Avishai Cohen hat sich für sein neues Album ein Buch des legendären Singer-Songwriters Leonard Cohen vorgenommen

von Imanuel Marcus  27.10.2026

Nachruf

»Star Trek«-Star Walter Koenig ist tot

Seine Rolle als Pavel Chekov hatte eine humoristische Funktion. Der Charakter sollte jüngere Zuschauer ansprechen

 27.10.2026