USA

Lichterfest im Weißen Haus

Am Mittwochabend wird Barack Obama zum letzten Mal ins Weiße Haus zur traditionellen Chanukkafeier einladen – wie hier im Jahr 2014. Foto: dpa

Der Sohn und die Enkelin des unlängst verstorbenen israelischen Politikers Schimon Peres werden an der letzten Chanukkafeier von Barack Obama als US-Präsident teilnehmen – mit einem Chanukkaleuchter, der ein Familienerbstück ist. Das berichtete die Nachrichtenagentur Jewish Telegraphic Agency (JTA).

Chemi Peres, der Sohn des früheren israelischen Staatspräsidenten, und seine Enkelin Mika Almog sollen bei der Feier am Mittwochabend im Weißen Haus die Kerzen entzünden, wie die Familie mitteilte. Die Party findet mehr als eine Woche vor dem Beginn von Chanukka statt.

Leuchter
Der Chanukkaleuchter habe die Schoa überstanden und sei von Polen über Frankreich und schließlich nach Israel gebracht worden – von Peres’ Schwiegersohn Rafi Walden in die Familie des neunten israelischen Präsidenten, hieß es in der Mitteilung.

Schimon Peres war im September 2016 im Alter von 93 Jahren gestorben. Er gilt als der israelische Politiker, der Barack Obama am nächsten stand. Am 20. Januar 2017 wird Donald Trump die Amtsgeschäfte als US-Präsident übernehmen.

Kanada

Kritik an Pro-Terror-Konferenz in Toronto

Die Veranstaltung soll die Massaker vom 7. Oktober 2023 würdigen und wird von verbotenen Organisationen getragen

 18.05.2026

Großbritannien

Ausstellung zu Hamas-Massaker wegen Sicherheitsbedenken ohne Hinweisschild

Die Polizei will den genauen Standort der Schau möglichst lange geheim halten. Anti-Terror-Einheiten sind in den Schutz der Präsentation über den Terror des 7. Oktobers eingebunden

 18.05.2026

Frankreich

Das Glück, wenn ich es will

Gérard Blitz und Gilbert Trigano gründeten einst den Club Méditerranée. Und eine Utopie der Gemeinsamkeit aus der Nachkriegszeit wurde zum Trend

von Mark Feldon  17.05.2026

Hollywood

Der unaufgeregte Glam der Zoë Kravitz

Die Tochter berühmter Eltern hat sich eine eigene Karriere aufgebaut – und ist stolz auf ihre afroamerikanischen und jüdischen Wurzeln

von Nicole Dreyfus  17.05.2026

Belgien

Uni-Rektorin: »Haben bereits viele Partnerschaften verloren«

Die Besetzer verlangen einen vollständigen Boykott Israels und wollen weitermachen - obwohl die Uni-Leitung ihnen nun erneut entgegenkam

von Michael Thaidigsmann  15.05.2026

Jewrovision 2026

Die Nervosität steigt …

Schon bald gehen die Scheinwerfer an und 600 jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland werden ihre Showacts zum Besten geben

von Nicole Dreyfus  15.05.2026

Genf

Ronald Lauder warnt vor Entfremdung zwischen Israel und der Diaspora

»Wir müssen bestehende Risse reparieren, bevor es zu spät ist«, sagt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses

 15.05.2026

Nachruf

Mann mit Prinzipien

Ein halbes Jahrhundert lang stand »Abe« Foxman im Dienst der Anti-Defamation League, die Hälfte davon als ihr Chef. Nun ist der Schoa-Überlebende im Alter von 86 Jahren gestorben

von Michael Thaidigsmann  14.05.2026

Washington D.C.

Mehr als eine Million Dollar für Schutz jüdischer Einrichtungen in Los Angeles

Das Geld fließt ins Community Security Initiative Program. Das Projekt arbeitet mit jüdischen Einrichtungen zusammen und koordiniert Kontakte zu Sicherheits- und Rettungsbehörden

 12.05.2026