»Sesamstraße«

Diplomatie im Kinderzimmer

Für Blinken ist es nicht der erste Auftritt mit Sesamstraßen-Bewohner Grobi. Bereits 2016 waren die beiden gemeinsam in einem Video zu sehen. Foto: imago/ZUMA Press

US-Außenminister Antony Blinken ist erneut in einem Videoclip der Kindersendung »Sesamstraße« aufgetreten. Blinken veröffentlichte am Mittwoch auf seinem Twitteraccount ein kurzes Video, in dem er mit Grobi (Originalname: Grover) über seine Arbeit als Außenminister spricht. »Ich treffe Leute aus der ganzen Welt und sehe, wo sie leben«, erzählt der 59-Jährige dem flauschigen blauen Monster.

Blinken erklärt, dass er manchmal auch Menschen treffe, die ihre Heimat verlassen müssten, weil es dort nicht mehr sicher für sie sei. Viele Geflüchtete seien Kinder, so der Minister. In dem Video haben auch die sechs Jahre alten Zwillinge Noor und Aziz einen Auftritt. Sie sind Flüchtlingskinder aus der Volksgruppe der Rohingya.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die noch recht neuen Puppen wurden entwickelt, um Kindern in Flüchtlingslagern in Bangladesch beim Lernen zu unterstützen. »Wir mussten unser zu Hause verlassen«, schildert Puppe Aziz dem Politiker. Hunderttausende Rohingya sind aus Furcht vor brutalen Übergriffen des Militärs in ihrem Heimatland Myanmar nach Bangladesch geflüchtet.

Für Blinken ist es nicht der erste Auftritt mit Sesamstraßen-Bewohner Grobi. Bereits 2016 waren die beiden gemeinsam in einem Video zu sehen. Damals erklärte Blinken dem blauen Monster was die Vereinten Nationen sind – zu dieser Zeit war Blinken US-Vizeaußenminister. dpa

Österreich

Bericht: Wien wird zur Anlaufstelle für deutsche Juden

Wien als sicherer Hafen für Juden? Immer mehr jüdische Familien zieht es dem Vernehmen nach aus Deutschland in die österreichische Hauptstadt. Antisemitismus nimmt aber auch hier zu

 20.09.2026

Weimar

Gedenkstätte Buchenwald bittet um Spenden für Kyryl Romantschenko

Die Familie Romantschenko ist der Gedenkstätte Buchenwald seit Jahrzehnten eng verbunden. Nun benötigt der 18-jährige Kyryl Romantschenko Unterstützung

 19.09.2026

Ranking

Das sind die 50 einflussreichsten Juden weltweit

von Michael Thaidigsmann  19.09.2026

Großbritannien

Burnham will Beschränkungen für katholische und jüdische Premiers abschaffen

Die Regierung in London legt einen Gesetzentwurf zur Aufhebung religiöser Beschränkungen vor, die aus dem 19. Jahrhundert stammen

 18.09.2026

Synagoge in Mailand (Archiv)

Mailand

»Niemand wird mich hier erniedrigen«

Nach antisemitischer Attacke durch arabische Männer: Jetzt spricht der angegriffene Rabbiner

 17.09.2026 Aktualisiert

Nachruf

Peter Max: Der Künstler hinter den bunten Bildern der Hippie-Ära

Peter Max Finkelstein ist tot. Er wurde in Berlin geboren. Seine Familie und er flohen vor den Nazis nach Shanghai und kamen später über Israel nach Amerika.

 17.09.2026

München

Rabbiner: Plan gegen islamistischen Terror ist Vorbild für Europa

Mit einem Zehn-Punkte-Plan sollen in Deutschland Radikalisierung und islamistischer Terror bekämpft werden. Zustimmung kommt von Rabbinern, die über die Landesgrenzen hinaus denken

von Leticia Witte  17.09.2026

Hilfe in Zeiten des Krieges

Wie geht es Juden in der umkämpften Ukraine und im angrenzenden Rumänien? Unser Autor begleitete eine ZWST-Delegation auf ihrer Reise nach Czernowitz und Suceava

von Michael Thaidigsmann  17.09.2026

Der jüdische Kardinal

Den einen zu jüdisch, den anderen zu katholisch: Heute vor 100 Jahren wurde Aron Jean-Marie Lustiger geboren

von Andrea Krogmann  16.09.2026