Luftfahrt

Schlägerei während Flugs von Tel Aviv nach Bukarest

(Symbolbild) Foto: picture alliance / johapress

Während eines nächtlichen Flugs von Tel Aviv nach Bukarest ist es vermutlich aus religiösen Gründen zu einer Massenschlägerei gekommen. Das berichteten rumänische Medien.

Nach der Landung in Bukarest verhängten die Behörden gegen sieben mutmaßlich Beteiligte Geldbußen wegen Ordnungswidrigkeiten in Höhe von jeweils 4000 Lei (rund 790 Euro), wie Rumäniens Grenzpolizei erklärte. Die Betreffenden seien auf freiem Fuß, sollen aber noch von der Staatsanwaltschaft vernommen werden, hieß es.

Lesen Sie auch

Die Polizei äußerte sich nicht zu den Motiven der Schlägerei. Sie sei von der Crew des Flugs wegen eines »spontanen Konflikts zwischen israelischen Staatsbürgern« alarmiert worden, in den 25 bis 30 Passagiere involviert gewesen sein sollen.

Die rumänische Zeitung »Libertatea« und der TV-Sender »Antena 3« berichteten unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass einige der Passagiere während des Flugs begonnen hätten zu beten, womit sie andere Fluggäste irritiert hätten. Daraufhin sei die Schlägerei ausgebrochen. dpa/ja

Studie

Israelische Forscher sehen Zusammenhang zwischen Corona-Infektion und Lungenkrebs

Das Spike-Protein des Coronavirus könnte nach Angaben der Autoren schädliche Prozesse im Lungengewebe auslösen

 15.04.2026

Streit

Israel wirft Südkoreas Präsidenten vor, Massaker an Juden zu verharmlosen

Lee Jae-Myung zog einen Vergleich zwischen einem angeblichen Vorgehen Israels gegen palästinensische Kinder und dem Holocaust. Das Jerusalemer Außenministerium bezeichnet dies als »inakzeptabel«

 15.04.2026

Meinung

Wie die UN indirekt den Holocaust relativieren

Die kürzlich angenommene Resolution zur Aufarbeitung des transatlantischen Sklavenhandels ist ein Akt des geschichtspolitischen Revisionismus

von Jacques Abramowicz  15.04.2026

Jerusalem

Mossad-Chef: Einsatz gegen Iran erst mit Regime Change beendet

»Unsere Mission ist noch nicht beendet«, sagt David Barnea

 15.04.2026

Diplomatie

Prosor kritisiert israelischen Minister wegen Merz-Schelte

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hatte dem Bundeskanzler nach dessen Kritik an der Siedlungspolitik vorgeworfen, Juden vorschreiben zu wollen, wo sie leben sollen

 14.04.2026

Umfrage

Große Mehrheit jüdischer Israelis unterstützt Fortsetzung des Krieges gegen Hisbollah

Befragt wurden Bürger auch zu den Streitkräften und der Regierung von Benjamin Netanjahu

 14.04.2026

Nahost

Historische Verhandlungen zwischen Israel und Libanon

Zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren führen Beirut und Jerusalem direkte Gespräche auf politischer Ebene. Können sie zu einem Durchbruch im aktuellen Konflikt führen?

von Amira Rajab, Cindy Riechau  14.04.2026

Ramallah

Fatah-Funktionär bietet Terror-Häftlingen Entscheiderrollen an

Tayseer Nasrallah spricht von einer »echten und ernsthaften Vertretung der palästinensischen Gefangenen«. Dabei handelt es sich auch um Täter, die wegen tödlicher Terroranschläge gegen Israelis verurteilt wurden

 14.04.2026

Jom Haschoa

Erinnerungen im Wohnzimmer

Am Holocaustgedenktag kommen in Israel Menschen bei »Sikaron Ba‘Salon« zusammen, um Überlebenden zuzuhören

von Sabine Brandes  14.04.2026