Jerusalem

Netanjahu: Sturz des iranischen Regimes liegt auch in den Händen der Bevölkerung

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Knesset Foto: copyright (c) Flash90 2026

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht die Zukunft der iranischen Führung letztlich auch in der Hand der eigenen Bevölkerung. Ein politischer Umbruch in Teheran könne nur von den Menschen im Land selbst ausgehen, erklärte er bei einem nächtlichen Besuch im nationalen Notfallzentrum des israelischen Gesundheitssystems. Israelische Medien berichteten.

Netanjahu betonte, Israels strategisches Ziel sei es, den Druck auf das iranische Regime zu erhöhen. »Unser Bestreben ist es, dem iranischen Volk zu helfen, das Joch der Tyrannei abzuwerfen«, sagte der Regierungschef. Letztlich liege es jedoch ebenso an den Menschen im Iran selbst, ob ein politischer Wandel zustande komme.

Gleichzeitig verwies er auf die bisherigen militärischen Aktionen gegen iranische Ziele. Diese hätten dem Regime bereits schweren Schaden zugefügt. Es bestehe kein Zweifel daran, dass die bisherigen Maßnahmen dem Regime die Knochen brächen.

Lesen Sie auch

Sollte es gelingen, gemeinsam mit der iranischen Bevölkerung einen grundlegenden Wandel herbeizuführen, könne dies langfristige Folgen haben, sagte Netanjahu weiter. »Wenn wir gemeinsam mit dem iranischen Volk Erfolg haben, werden wir ein dauerhaftes Ende herbeiführen – sofern es so etwas im Leben von Nationen überhaupt gibt – und wir werden Veränderung bringen.«

Der Regierungschef zeigte sich zudem überzeugt, dass sich Israels internationale Position bereits deutlich verändert habe. Es gebe bereits jetzt eine »gewaltige Veränderung« im weltweiten Ansehen des Landes. im

Jerusalem

Israel fordert von Großbritannien mehr Einsatz gegen Antisemitismus

Nach einem weiteren Terrorangriff auf Juden wirft Jerusalem London vor, die Lage nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Präsident Herzog: »Es ist an der Zeit, dass die Welt aufwacht.«

 30.04.2026

Washington D.C.

US-Regierung wirft PA fortgesetzte Zahlungen von Terror-Renten vor

Im vergangenen Jahr hat die Autonomiebehörde nach amerikanischen Angaben 156 Millionen Dollar (134 Millionen Euro) an Terroristen ausgezahlt

 30.04.2026

Sabine Brandes

Unsicherheitsminister Itamar Ben-Gvir

Dass ein solcher Extremist die innere Sicherheit Israels verantwortet, ist ein Offenbarungseid

 30.04.2026

Gaza

Die Hamas rüstet wieder auf

Die Terrororganisation festigt ihre Macht und nutzt die Ablenkung durch den Iran-Krieg, um sich auch militärisch neu aufzustellen

von Sabine Brandes  30.04.2026

Studie

Lebenshaltungskosten in Israel übertreffen selbst wohlhabende EU-Staaten deutlich

Das Preisniveau drückt den Lebensstandard im Land und könnte langfristig sogar Auswanderung begünstigen

 30.04.2026

Nahost

Israel zerstört größten bekannten Terror-Tunnel im Süden des Libanon

Die Explosion war in weiten Teilen der Grenzregion bis in die Golanhöhen zu hören

 30.04.2026

Glosse

Tipps und Tricks für Judenhasser

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Eine Handreichung

von Daniel Neumann  30.04.2026

Nord-Israel

Generalstabschef: »An der Front gibt es keine Waffenruhe«

»Ihr kämpft weiter, um direkte und indirekte Bedrohungen für die nördlichen Gemeinden zu beseitigen«, sagt Eyal Zamir beteiligten Soldaten

 30.04.2026

Wahlkampf

Naftali Bennett kündigt »israelische Renaissance« an

Einer der Kernpunkte des Wahlprogramms ist die Anwerbung von rund einer Million neuer Einwanderer innerhalb eines Jahrzehnts

 30.04.2026