Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben nach eigenen Angaben einen Hamas-Terroristen getötet, der während des Gaza-Krieges an der Bewachung mehrerer Geiseln beteiligt gewesen sein soll. Der Angriff ereignete sich schon am Mittwoch im zentralen Gazastreifen.
Bei dem Getöteten handelt es sich laut IDF um Sobhi Sami Mahmoud Shahtot. Er soll als Zugführer der Hamas tätig gewesen sein. Nach Angaben des Militärs war Shahtot auch am Angriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 beteiligt, in dessen Rahmen Massaker verübt, 1200 Menschen ermordet, 251 Geiseln genommen und viele Israelinnen vergewaltigt wurden.
Die IDF erklärten, Shahtot habe damals israelisches Gebiet betreten und anschließend »während des Krieges an der Bewachung zahlreicher Geiseln in der Gefangenschaft der Hamas teilgenommen«. Nach Darstellung der Armee war er zudem bei mehreren Terror-Zeremonien zur Übergabe von Geiseln im November 2023 zu sehen.
Angriffe vorbereitet und vorangetrieben
Getötet wurde Shahtot bei einem israelischen Luftangriff auf Ziele in Nuseirat. Die Armee begründete den Einsatz trotz der geltenden Waffenruhe mit Aktivitäten des Hamas-Mitglieds gegen israelische Soldaten und Zivilisten.
Shahtot habe nach Angaben der IDF weitere Angriffe vorbereitet beziehungsweise vorangetrieben. Die von ihm ausgehende Bedrohung habe beendet werden müssen, erklärte die Armee. im