Iran-Krieg

Israel meldet Tötung von IRGC-Marineführung

Admiral Ali Reza Tangsiri war bis zu seiner Tötung Kommandeur der Marineeinheiten der Revolutionsgarden Foto: imago images/ZUMA Wire

Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben nach eigenen Angaben die Führung der Marineeinheiten der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) getötet. Bei einem nächtlichen Luftangriff auf die Hafenstadt Bandar Abbas sei unter anderem der langjährige Kommandeur Admiral Ali Reza Tangsiri ums Leben gekommen.

Nach Militärangaben traf der Angriff ein Treffen hochrangiger Offiziere. Neben Tangsiri sei auch der Geheimdienstchef der Marine, Behnam Rezaei, ums Leben gekommen. Weitere Namen nannte die Armee zunächst nicht.

Die Tötung der Führung stellt laut IDF »einen weiteren bedeutenden Schlag gegen die Führungs- und Kontrollstrukturen der IRGC und ihre Fähigkeit dar, Terroraktivitäten im maritimen Bereich zu orchestrieren«.

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Tangsiri galt als zentrale Figur der iranischen Marineoperationen und stand seit mehreren Jahren an deren Spitze. Aus israelischer Sicht war er maßgeblich an Angriffen auf Handelsschiffe beteiligt. »Im Laufe der Jahre war Tangsiri verantwortlich für Angriffe auf Öltanker und Handelsschiffe und bedrohte persönlich die Freiheit der Schifffahrt und des Handels in der Straße von Hormus«, erklärte das Militär.

Auch im laufenden Krieg soll der Kommandeur eine wichtige Rolle gespielt haben. Laut israelischen Angaben führte er »die Bemühungen zur Schließung der Straße von Hormus« an und trieb Terrorangriffe im maritimen Bereich voran. Damit sei er »eine der Hauptfiguren bei der Störung der globalen Wirtschaft« gewesen. im

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