Nahost

Israel erwartet Täuschung durch zwei arabische Staaten

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Israelische Sicherheitsbehörden befürchten offenbar, dass zwei arabische Staaten versuchen könnten, Israel mit scheinbaren diplomatischen Annäherungen in Sicherheit zu wiegen und anschließend einen Angriff vorzubereiten. Das berichten der öffentlich-rechtliche Sender Kan und Kanal 12 unter Berufung auf entsprechende Erkenntnisse.

Die beiden Länder werden in den Berichten nicht namentlich genannt. Nach den Darstellungen sollen sie Israel zunächst diplomatische Vereinbarungen anbieten und damit den Eindruck einer Entspannung erzeugen. Ziel sei es, die Aufmerksamkeit Jerusalems von möglichen militärischen Vorbereitungen abzulenken und eine genauere Beobachtung zu erschweren.

Anschließend könnten die beiden Staaten ihre Vorbereitungen für einen größeren Angriff vorantreiben und den Zeitpunkt für einen möglichen Schlag selbst bestimmen. Kanal 12 berichtet zudem, Vertreter eines der Länder hätten die Idee gegenüber Verantwortlichen des anderen Staates angesprochen und für ein gemeinsames Vorgehen geworben.

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Nach Angaben von Kan erinnert das mutmaßliche Szenario an den Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 – allerdings mit dem Ziel, einen Angriff von noch größerem Ausmaß vorzubereiten. Die palästinensische Terrororganisation hatte damals über Jahre hinweg versucht, Israel davon zu überzeugen, dass sie kein Interesse mehr an einem umfassenden bewaffneten Konflikt habe. Angeführt wurde die Organisation zu dieser Zeit von Yahya Sinwar.

Die aktuellen Berichte erscheinen vor dem Hintergrund der Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, weitere Staaten des Nahen Ostens zu einer Normalisierung ihrer Beziehungen zu Israel zu bewegen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Abraham-Abkommen, die 2020 zunächst von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain mit Israel geschlossen wurden.

Welche beiden arabischen Staaten nach den Berichten im Verdacht stehen, eine solche Strategie zu verfolgen, wird in den veröffentlichten Meldungen nicht genannt. Auch konkrete Einzelheiten zu den angeblich geplanten diplomatischen Vereinbarungen oder einem möglichen Angriff wurden nicht öffentlich gemacht. im

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