Jerusalem

Huckabee verurteilt Angriffe auf palästinensisch-amerikanische Familie im Westjordanland

Der amerikanische Botschafter in Israel, Mike Huckabee Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, hat einen Vorfall im Westjordanland scharf verurteilt und zugleich Vorwürfe zurückgewiesen, die US-Botschaft habe angesichts der Belästigung einer palästinensischen Familie nicht eingegriffen. Nach seinen Angaben haben amerikanische Diplomaten Kontakt zu israelischen Behörden aufgenommen.

Huckabee reagierte am Donnerstag auf X auf einen Beitrag, wonach das Weiße Haus wegen der tagelangen Belagerung eines palästinensischen Hauses im Dorf Qusra eingeschritten sei – an der Botschaft vorbei. Der Botschafter bezeichnete diese Darstellung als »Lüge«.

Die US-Botschaft in Jerusalem sei generell »sehr stark involviert«, schrieb Huckabee. Auf Bitten der amerikanischen Seite seien sowohl die israelischen Streitkräfte als auch die Polizei zu dem betroffenen Haus gegangen, um die Verantwortlichen zu entfernen. Huckabee bezeichnete die beteiligten Israelis dabei als »israelische Terroristen«.

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»Die Handlungen derjenigen, die dies dem Haus dieser Familie antun, sind kriminell«, erklärte der US-Botschafter. »Das Weiße Haus hat nicht ›eingegriffen‹, weil wir Washington bereits über die Situation auf dem Laufenden gehalten haben.«

Huckabee verurteilte das Vorgehen der Siedler zugleich mit den Worten, die Verantwortlichen hätten mit ihrem »schrecklichen Terrorakt« versucht, die Familie einzuschüchtern und zu schikanieren. Ein solches »schikanöses Verhalten« sei durch nichts zu rechtfertigen und »widerlich«, schrieb der Botschafter.

Zugleich wandte er sich gegen Behauptungen, weder er selbst noch die US-Botschaft kümmerten sich um den Fall. Zu sagen, der US-Botschafter in Israel oder die Botschaft hätten nichts unternommen, sei »einfach nicht wahr«. im

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