Nahost

Gaza: IDF entdecken Waffen zwischen Hilfsgütern der UNRWA

Rund 110 Mörsergranaten waren zwischen Hilfsgütern der UNRWA versteckt. Foto: IDF

Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben nach eigenen Angaben einen umfangreichen Fund von rund 110 Mörsergranaten sowie einigen Raketen und weiteren militärischen Materialien gemacht, die in Decken der UNRWA zwischen humanitären Hilfsgütern im Süden Gazas versteckt waren. »The Jerusalem Post« berichtete.

Laut einer Mitteilung der IDF stieß Brigade 7 bei routinemäßigen Patrouillen östlich der sogenannten »gelben Linie« auf die Waffen. Es handele sich um einen der größten Funde von Langstreckenwaffen seit dem im im Oktober 2025 geschlossenen Waffenstillstand, hieß es.

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Seit diesem Waffenstillstand kontrolliert Israel nach eigenen Angaben etwa 53 Prozent des Gazastreifens, während die Hamas weiterhin 47 Prozent verwaltet. In letzterem Teil lebt fast die gesamte Bevölkerung des Küstenstreifens.

Die IDF hatten immer wieder versteckte Waffenlager entdeckt. Üblicherweise handelte es sich dabei jedoch um eine geringe Anzahl an Schusswaffen. Ein Fund dieser Größenordnung sei außergewöhnlich, da die Mörser potenziell auf israelisches Gebiet abgefeuert werden könnten, so die IDF.

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Besonders brisant sei, dass die Waffen innerhalb von UNRWA-Hilfsgütern gefunden wurden. Israel macht seit dem Krieg immer wieder darauf aufmerksam, dass die Hilfsorganisation Waffenlager dulde und von der Hamas unterwandert sei. UNRWA-Mitarbeiter seien am 7. Oktober 2023 sogar an den Massakern der Hamas in Süd-Israel beteiligt gewesen. Als Konsequenz hat Israel UNRWA den Betrieb untersagt.

Die IDF stellte klar, dass die entdeckten Waffen bereits vor dem Waffenstillstand in die Hilfslieferungen gelangt seien. im

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