Pandemie

Erstmals wieder Touristengruppe in Israel gelandet

Foto: dpa

Erstmals seit mehr als einem Jahr ist wieder eine Touristengruppe in Israel gelandet. Dies bestätigte eine Sprecherin des Tourismusministeriums am Donnerstagabend.

Voraussetzung für die Einreise nach Israel sind Corona-Impfnachweise und negative Corona-Tests. In einem ersten Öffnungsschritt soll zunächst eine begrenzte Zahl von Reisegruppen ins Land gelassen werden. Individualreisen sind erst in einem zweiten Schritt geplant, frühestens im Juli.

Voraussetzung für die Einreise sind Impfnachweise und negative Corona-Tests

Das Land hatte sich nach Beginn der Pandemie praktisch abgeschottet. Ausländern war die Einreise nur in Ausnahmefällen möglich. Die Tourismusindustrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sie hatte stark unter den Folgen der Corona-Krise gelitten.

Das Neun-Millionen-Einwohner-Land setzt seit dem 19. Dezember äußerst erfolgreich eine Impfkampagne um. Die Zahl der Neuinfektionen und der schweren Erkrankungen ist dramatisch zurückgegangen.

Parallel zum Fortschritt der Impfkampagne begann die Regierung mit schrittweisen Lockerungen der Corona-Restriktionen. Diese könnten in der kommenden Woche fast vollständig aufgehoben werden. Am Donnerstagabend sollten auch Kinos im Land wieder geöffnet werden.

Nachrichten

Wohnen, Defizit, Währung

Meldungen aus Israel

von Sabine Brandes  22.04.2026

Nahost

Voller Vorurteile

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  22.04.2026

Kommentar

Was hat der Konflikt mit dem Iran Israel gebracht?

Eine ernüchternde Bilanz von Roman Haller

 22.04.2026

Meinung

Die Isaac Accords – Kooperation statt Symbolik

Im Gegensatz zu den Abraham Accords geht es bei dem Vertrag zwischen Argentinien und Israel nicht um eine Normalisierung der Beziehungen, sondern um eine Vertiefung. Gerade darin liegt seine politische Logik

von Carsten Ovens  22.04.2026

Berlin

Israelischer Starkoch auf den Spuren seiner deutschen Großmutter

Schnitzel - das klingt erst einmal sehr deutsch. Dieses Schnitzel allerdings kommt anders daher. Ein Besuch im Berliner Restaurant »Berta«, das ein israelischer Starkoch nach seiner deutschen Großmutter benannt hat

von Nina Schmedding  22.04.2026

Jerusalem

Klima-Forscher: Teile Israels könnten unbewohnbar werden

Israelische Klimaforscher sagen, der südliche Arava-Raum, Eilat sowie das Jordantal seien besonders gefährdet

 22.04.2026

Westjordanland

Berichte über Verletzte nach Siedler-Angriff

Radikale Siedler haben Berichten zufolge in einem Dorf palästinensischen Besitz in Brand gesteckt. Mehrere Menschen mussten wegen einer Rauchvergiftung behandelt werden

 22.04.2026

Terroristen-Gefängnis

Hamas-Terroristen belästigten Reservistinnen sexuell

Eine Reservistin sagt dem Sender KAN, Häftlinge hätte vor ihr masturbiert und ihr erniedrigende Blicke zugeworfen. Die psychischen Folgen seien bis heute spürbar

 22.04.2026

Tel Aviv

Mutter von Hersh Goldberg-Polin veröffentlicht Buch über Kampf für ihren Sohn

Sie habe vor allem die Wahrheit erzählen wollen, sagt Rachel Goldberg-Polin – und diese sei »sehr hässlich«

 22.04.2026