Mainz

Tagung mit Symbolcharakter

Die Neue Synagoge Mainz Foto: dpa

Zum ersten Mal nach den Attentaten auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo und auf einen jüdischen Supermarkt in Paris kommen die Innenminister von Bund und Ländern zu einer regulären Konferenz zusammen.

Topthema ist der internationale Terrorismus. Auf der Tagungsordnung stehen unter anderem auch Fragen von Asyl und Flüchtlingen. Die Frühjahrstagung soll am Donnerstag auch in der Synagoge der rheinland-pfälzischen Hauptstadt stattfinden.

Solidarität Der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz, Avadislav Avadiev, sagte der Jüdischen Allgemeinen, der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) habe ihm bereits an Pessach mitgeteilt, die Wahl des Tagungsortes sei ein »Zeichen der Solidarität mit dem jüdischen Volk«.

Avadiev begrüßte das Zusammentreffen der Innenminister in der Mainzer Synagoge. Die Tagung habe »große Bedeutung für die rheinland-pfälzische jüdische Glaubensgemeinschaft«, so der Vorsitzende des Landesverbandes.

Der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Lewentz, der auch Chef der Innenministerkonferenz (IMK) ist, sagte laut einem Bericht des SWR, der Tagung komme auch vor dem Hintergrund des Jubiläums von 50 Jahren diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland eine besondere Bedeutung zu.

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026

Engagement

Erstklassig, Digga!

Der Fußballverein Hannover 96 ist nun beim Projekt »Shalom, Digga« in Niedersachsen mit dabei

von Katrin Richter  24.09.2026

Kommentar

Sprecht mit uns. Nehmt uns ernst

Herr Ramelow, die jüdische Gemeinschaft, die vor Judenhass warnt, ist nicht das Problem. Antisemitismus ist das Problem - insbesondere in Ihrer Partei

von Avitall Gerstetter  24.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 23.09.2026

Hellerau

Tscheburaschka und WBS70

Die Ausstellung »Jüdische Ossis IV – Räume der Freiheit und des Rückzugs« stellt Fragen nach privater und öffentlicher Identität

von Katrin Richter  22.09.2026

Hillel

»Man fühlt sich bei uns willkommen«

Die neue Geschäftsführerin Liora Jaffe über das Zuhören, Visionen und Aha-Momente

von Christine Schmitt  22.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Frauen weggeschickt

Mitten am Tag soll ein 37-jähriger Afghane einen Brandsatz an der Bergischen Synagoge gezündet und sich danach antisemitisch geäußert haben. Vorher soll er zwei Passantinnen weggeschickt haben

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  25.09.2026 Aktualisiert