Mainz

Tagung mit Symbolcharakter

Die Neue Synagoge Mainz Foto: dpa

Zum ersten Mal nach den Attentaten auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo und auf einen jüdischen Supermarkt in Paris kommen die Innenminister von Bund und Ländern zu einer regulären Konferenz zusammen.

Topthema ist der internationale Terrorismus. Auf der Tagungsordnung stehen unter anderem auch Fragen von Asyl und Flüchtlingen. Die Frühjahrstagung soll am Donnerstag auch in der Synagoge der rheinland-pfälzischen Hauptstadt stattfinden.

Solidarität Der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz, Avadislav Avadiev, sagte der Jüdischen Allgemeinen, der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) habe ihm bereits an Pessach mitgeteilt, die Wahl des Tagungsortes sei ein »Zeichen der Solidarität mit dem jüdischen Volk«.

Avadiev begrüßte das Zusammentreffen der Innenminister in der Mainzer Synagoge. Die Tagung habe »große Bedeutung für die rheinland-pfälzische jüdische Glaubensgemeinschaft«, so der Vorsitzende des Landesverbandes.

Der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Lewentz, der auch Chef der Innenministerkonferenz (IMK) ist, sagte laut einem Bericht des SWR, der Tagung komme auch vor dem Hintergrund des Jubiläums von 50 Jahren diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland eine besondere Bedeutung zu.

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