Das Berliner Rote Rathaus rückt mit der Ausstellung »Unbroken« die Erfahrungen israelischer Athletinnen und Athleten mit dem Hamas-Überfall von 2023 in den Fokus. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) eröffnete die Schau am Montag, wie die Senatskanzlei in Berlin mitteilte. Bei der bis zum 16. Oktober zu sehenden Ausstellung geht es den Angaben nach um persönliche Erlebnisse Betroffener und ihren Umgang mit den Folgen des Angriffs vom 7. Oktober.
»Unbroken« ist ein Projekt des World Jewish Congress und des Sportverbands Maccabi World Union. Es würdige unter anderem das Engagement von Sportfans für die Freilassung der Geiseln und berichte von israelischen Athletinnen und Athleten, die nach der Terrorattacke weitergemacht hätten, hieß es. Kurator Adi Rubinstein erklärte, die Ausstellung ermögliche, »der deutschen Gesellschaft die schreckliche Geschichte des 7. Oktobers durch die Linse des Sports, der Stärke, der Entschlossenheit und der Hoffnung zu erzählen«.
Geschichten der Sportler zeigten, dass Israel ungebrochen sei
Israels Botschafter Ron Prosor teilte vorab mit: »Am 7. Oktober wollte die Hamas nicht nur Leben vernichten, sie wollte die Seele Israels brechen.« Die Geschichten der Sportler und ihrer Fans zeigten jedoch, dass das Land weiterhin ungebrochen sei. Die Ausstellung stelle unter Beweis, »dass Leben, Freiheit und Sport stärker sind als der Tod«.
Anfang Oktober 2023 überfiel die palästinensische Terrororganisation Hamas Israel und löste damit den Nahostkrieg aus. Die Islamisten töteten rund 1.200 Israelis und verschleppten über 200 Geiseln in den Gazastreifen. epd