Jüdische Woche Leipzig

Lebendigkeit jüdischer Kultur

Blick auf Leipzig Foto: Getty Images

Rund 10.000 Menschen haben die Jüdische Woche in Leipzig vor Ort oder am Bildschirm besucht. Die analogen und digitalen Veranstaltungen vom 27. Juni bis 4. Juli hätten die Lebendigkeit jüdischer Kultur in Leipzig präsentiert, teilte das Leipziger Kulturamt am Mittwoch mit. Mehr als 60 Institutionen und Vereine waren den Angaben zufolge am Programm beteiligt.

angebote Die Jüdische Woche fand in Leipzig zum 14. Mal statt. Zur Auswahl standen rund 100 Angebote. Veranstalter sind die Stadt Leipzig und das Ariowitsch-Haus, das auch in diesem Jahr wieder Herzstück der rund 120 Veranstaltungen der Jüdischen Woche war. Wegen der Corona-Pandemie wurden Veranstaltungen in den virtuellen Raum verlegt.

Zu erleben waren Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen, Lesungen, Filme und Vorträge sowie Stadtrundgänge und Gespräche mit Zeitzeugen. Eröffnet wurde die Jüdische Woche erstmals auf dem Augustusplatz vor der Oper, wo der Leipziger Opernchor mit dem Gefangenenchor aus »Nabucco« das Programm startete. epd/ja

Hellerau

Tscheburaschka und WBS70

Die Ausstellung »Jüdische Ossis IV – Räume der Freiheit und des Rückzugs« stellt Fragen nach privater und öffentlicher Identität

von Katrin Richter  22.09.2026

Hillel

»Man fühlt sich bei uns willkommen«

Die neue Geschäftsführerin Liora Jaffe über das Zuhören, Visionen und Aha-Momente

von Christine Schmitt  22.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Frauen weggeschickt

Mitten am Tag soll ein 37-jähriger Afghane einen Brandsatz an der Bergischen Synagoge gezündet und sich danach antisemitisch geäußert haben. Vorher soll er zwei Passantinnen weggeschickt haben

 22.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Porträt der Woche

Damit die Namen bleiben

Jorge Steffen ist Germanist und engagiert sich für den Erhalt von Grabsteinen

von Gerhard Haase-Hindenberg  20.09.2026

Sachsen-Anhalt

Halle: Gemeindevorsitzender hat keine Angst vor AfD-Regierung

Max Privorozki kritisiert in einem aktuellen Interview das Geschichtsbild der AfD in Sachsen-Anhalt. Er wolle jedoch abwarten, »was die Partei tatsächlich umsetzen würde«

 20.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Staatsanwaltschaft geht von Judenhass aus

Der 37 Jahre alte mutmaßliche Täter soll aus antisemitischen Gründen gehandelt haben

 18.09.2026