Jüdische Woche Leipzig

Lebendigkeit jüdischer Kultur

Blick auf Leipzig Foto: Getty Images

Rund 10.000 Menschen haben die Jüdische Woche in Leipzig vor Ort oder am Bildschirm besucht. Die analogen und digitalen Veranstaltungen vom 27. Juni bis 4. Juli hätten die Lebendigkeit jüdischer Kultur in Leipzig präsentiert, teilte das Leipziger Kulturamt am Mittwoch mit. Mehr als 60 Institutionen und Vereine waren den Angaben zufolge am Programm beteiligt.

angebote Die Jüdische Woche fand in Leipzig zum 14. Mal statt. Zur Auswahl standen rund 100 Angebote. Veranstalter sind die Stadt Leipzig und das Ariowitsch-Haus, das auch in diesem Jahr wieder Herzstück der rund 120 Veranstaltungen der Jüdischen Woche war. Wegen der Corona-Pandemie wurden Veranstaltungen in den virtuellen Raum verlegt.

Zu erleben waren Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen, Lesungen, Filme und Vorträge sowie Stadtrundgänge und Gespräche mit Zeitzeugen. Eröffnet wurde die Jüdische Woche erstmals auf dem Augustusplatz vor der Oper, wo der Leipziger Opernchor mit dem Gefangenenchor aus »Nabucco« das Programm startete. epd/ja

Uckermark

Stille Weite

Alex Stolze ist Musiker und hat sich in einem Dorf unweit der deutsch-polnischen Grenze einen jüdischen Ort in Brandenburg geschaffen

von Katrin Richter  18.01.2026

Berlin

»Meine Überraschung war die Rosenblütenkonfitüre«

Laurel Kratochvila backt Challa, Rugelach und Bagels. Nun hat sie ein Buch über polnische Backkunst geschrieben, das die »New York Times« prämiert hat. Eine Reise in die Familiengeschichte und an den Straßenrand

von Katrin Richter  18.01.2026

Grunewald

Friedhof Heerstraße braucht mehr Platz

Die Gemeinde hofft auf die lang erwartete Erweiterung. 1200 neue Grabstellen sind geplant

von Christine Schmitt  18.01.2026

Porträt der Woche

Action als Lebenselixier

Ruth Frenk ist Gesangspädagogin, lebt am Bodensee und fand im Alter die große Liebe

von Matthias Messmer  18.01.2026

Gelnhausen

»Stopp! So geht das nicht!«

Die Stadt wollte das Rabbinerhaus aus dem 16. Jahrhundert verkaufen. Ein Förderverein schritt ein und entwickelt nun ein Konzept als »Ort des Dialogs«

von Eugen El  18.01.2026

Dessau-Roßlau

Buch zur jüdischen Geschichte Anhalts vorgestellt

Ein neues Buch informiert über jüdische Orte in Anhalt und soll zum Besuch anregen

 16.01.2026

Weimar

Trauer um Raymond Renaud

Der französische Überlebende des NS-Konzentrationslagers Buchenwald wurde 102 Jahre alt

 15.01.2026

Antisemitismus

Schriftstellerin Funk lebt lieber in Tel Aviv

Künstlerinnen und Künstler aus Israel klagen seit Langem über Schwierigkeiten in Deutschland

 15.01.2026

Hamburg

Espresso für die Seele

Der Jugendkongress der ZWST und des Zentralrats ist für viele das Highlight des Jahres. Hier findet eine Generation, die gestalten möchte, Impulse, Gespräche und Resilienz

von Eugen El  15.01.2026