Ernährung

Kaschrut-Check fürs Mobiltelefon

Das Smartphone hilft im Supermarkt. (Symbolbild) Foto: imago images/MASKOT

Eine neue Smartphone-App möchte den koscheren Lebensmitteleinkauf erleichtern. Die seit Kurzem für Android und iOS verfügbare App »KosherScan« soll nach dem Scannen des Barcodes eines Produkts im Supermarkt anzeigen, ob es beispielsweise milchig-koscher, »LeMehadrin«, koscher für Pessach oder nicht empfohlen ist.

RABBINER Die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) wies kürzlich auf Instagram auf die neue App hin. Nach JSUD-Angaben hat Rabbiner Shlomo Afanasev, der zuständig für die Kaschrut-Autorisierung ist, schon über 2000 Produkte überprüft.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Produkte, die noch nicht in der App erfasst wurden, können laut App-Entwickler abfotografiert und an einen Rabbiner zur Überprüfung geschickt werden.

ENTWICKLER Programmiert wurde die App von Ehraim Hammer, der sich auf seinem Instagram-Account als Entwickler, Grafikdesigner, Ultramarathonläufer und Forscher bezeichnet.

Im Google App Store wurde die »KosherScan«-App bisher mehr als 100-mal heruntergeladen. In ihren Bewertungen beklagen einige Nutzer das Fehlen einer Suchfunktion. ja

Engagement

Erstklassig, Digga!

Der Fußballverein Hannover 96 ist nun beim Projekt »Shalom, Digga« in Niedersachsen mit dabei

 24.09.2026

Kommentar

Sprecht mit uns. Nehmt uns ernst

Herr Ramelow, die jüdische Gemeinschaft, die vor Judenhass warnt, ist nicht das Problem. Antisemitismus ist das Problem - insbesondere in Ihrer Partei

von Avitall Gerstetter  24.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 23.09.2026

Hellerau

Tscheburaschka und WBS70

Die Ausstellung »Jüdische Ossis IV – Räume der Freiheit und des Rückzugs« stellt Fragen nach privater und öffentlicher Identität

von Katrin Richter  22.09.2026

Hillel

»Man fühlt sich bei uns willkommen«

Die neue Geschäftsführerin Liora Jaffe über das Zuhören, Visionen und Aha-Momente

von Christine Schmitt  22.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Frauen weggeschickt

Mitten am Tag soll ein 37-jähriger Afghane einen Brandsatz an der Bergischen Synagoge gezündet und sich danach antisemitisch geäußert haben. Vorher soll er zwei Passantinnen weggeschickt haben

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Porträt der Woche

Damit die Namen bleiben

Jorge Steffen ist Germanist und engagiert sich für den Erhalt von Grabsteinen

von Gerhard Haase-Hindenberg  20.09.2026