Ernährung

Kaschrut-Check fürs Mobiltelefon

Das Smartphone hilft im Supermarkt. (Symbolbild) Foto: imago images/MASKOT

Eine neue Smartphone-App möchte den koscheren Lebensmitteleinkauf erleichtern. Die seit Kurzem für Android und iOS verfügbare App »KosherScan« soll nach dem Scannen des Barcodes eines Produkts im Supermarkt anzeigen, ob es beispielsweise milchig-koscher, »LeMehadrin«, koscher für Pessach oder nicht empfohlen ist.

RABBINER Die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) wies kürzlich auf Instagram auf die neue App hin. Nach JSUD-Angaben hat Rabbiner Shlomo Afanasev, der zuständig für die Kaschrut-Autorisierung ist, schon über 2000 Produkte überprüft.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Produkte, die noch nicht in der App erfasst wurden, können laut App-Entwickler abfotografiert und an einen Rabbiner zur Überprüfung geschickt werden.

ENTWICKLER Programmiert wurde die App von Ehraim Hammer, der sich auf seinem Instagram-Account als Entwickler, Grafikdesigner, Ultramarathonläufer und Forscher bezeichnet.

Im Google App Store wurde die »KosherScan«-App bisher mehr als 100-mal heruntergeladen. In ihren Bewertungen beklagen einige Nutzer das Fehlen einer Suchfunktion. ja

Anoha

Mit allen Sinnen

Im Museum erleben Kinder die Geschichte der Arche Noah spielerisch – und lernen dabei etwas über Vielfalt, Respekt und ein gutes Miteinander

von Alicia Rust  18.08.2026

Berlin

Gedenkzeichen für erste Rabbinerin der Welt

Regina Jonas wurde 1942 in das KZ Theresienstadt verschleppt und 1944 in Auschwitz-Birkenau ermordet. Ende August wird ihrer mit einem Gedenkzeichen gedacht

 18.08.2026

Gespräch

Albrecht-Weinberg-Gefährtin: Erinnerung an Holocaust darf nicht enden

Im Mai starb der Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg. Gerda Dänekas war bis zum Schluss an seiner Seite, Pflegerin und engste Freundin. Im Interview spricht sie über das Vermächtnis eines der letzten Zeitzeugen und einen Film über ihn - und sie

von Karen Miether  18.08.2026

Orthodoxie

»Koschere Haare sind teuer«

Chaya Chapoval über steigende Scheitelpreise, die Arbeit hinter einer Perücke und Rabbiner-geprüfte Haarteile

von Mascha Malburg  17.08.2026

Freiburg

Geschichten eines Onkels

Aviva Rabinovich recherchierte das Schicksal ihres Verwandten Konrad Goldmann – und widmet ihm zusammen mit dem Regisseur Nathan Lifschitz einen Dokumentarfilm

von Anja Bochtler  17.08.2026

Brandenburg

An einem Mittwoch in Cottbus

Was geschieht an einem ganz normalen Tag in einer jüdischen Gemeinde? Wir waren vor Ort und begegneten Menschen zwischen Chorproben und Amtsterminen

von Leon Stork  16.08.2026

München

Für die junge Generation

Künftig wird Rabbiner Elie Dues als Jugendrabbiner die religiöse Arbeit der Israelitischen Kultusgemeinde unterstützen

von Luis Gruhler  16.08.2026

Porträt der Woche

»Mein Glück war Alfred«

John Günther ist Künstler, religiös und lebte 62 Jahre mit seinem Mann zusammen

von Heike Linde-Lembke  16.08.2026

Leipzig

Ausstellung mit Fotografien von NS-Deportationen

Mehrere Hunderttausend Menschen wurden in der NS-Zeit aus dem Deutschen Reich deportiert. Ein Forschungsprojekt sichert seit Jahren fotografische Dokumente. Einige zeigt jetzt das Leipziger Ariowitsch-Haus

 13.08.2026