Berlin

»Jeder einzelne ist gefordert«

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der SPD-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, haben zum Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufgerufen. »Das Besondere an Berlin ist, dass wir hier alle zusammenleben, bei all den Unterschieden«, sagte Müller am Freitag nach einem Besuch in der Synagoge am Fraenkelufer.

Dies sei aber keine Selbstverständlichkeit: »Jeder einzelne ist gefordert«, sich für eine offene Gesellschaft zu engagieren, so Müller weiter. Saleh schlug den verschiedenen Religionsgemeinschaften in Berlin vor, künftig ein gemeinsames Fest zu feiern. Dies hätte eine weltweite Ausstrahlung, erklärte Saleh.

Jüdische Gemeinde In der Synagoge begrüßt wurden die beiden Politiker vom Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, und vom Beauftragten der Gemeinde für interreligiösen Dialog und gegen Antisemitismus, Rabbiner Daniel Alter.

Nach dem Besuch in der Synagoge in Berlin-Kreuzberg werden Müller und Saleh zudem die Sehitlik-Moschee in Berlin-Neukölln besuchen. Anlass der Tour zu dem jüdischen und dem muslimischen Gotteshaus sind die derzeit stattfindenden Internationalen Wochen gegen Rassismus. epd/ja

Recklinghausen

Wie der Fußball Eddy rettete

Die Jüdische Gemeinde und Schulen der Region trugen den Emanuel-Schaffer-Cup aus – in Erinnerung an den legendären israelischen Trainer

von Martin Krauß  16.07.2026

Maccabiah

Momente, Medaillen, Menschen

Nach zwei Wochen ist das größte internationale Sportevent in Jerusalem erfolgreich zu Ende gegangen

von Katrin Richter  15.07.2026

Programm

100 Synagogen, zwei Chemnitzer und ein Eis am Stiel: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 16. Juli bis zum 23. Juli

 15.07.2026

Jahrhundertzeugin

Wie eine Sintiza die Nazizeit überlebte und ihre Heiterkeit rettete

Frieda Daniels ist Hochseilartistin. Sie floh als Sintiza vor der Vernichtung durch die Nationalsozialisten. Als 93-jährige Zeitzeugin war sie nun in Heidelberg zu Gast. Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte

von Stefanie Ball  15.07.2026

Interview

Glaubwürdigkeit schaffen

Yuki Ronen Schmidt über die Arbeit von Miphgasch/Begegnung und die eigene Rolle in dem Bildungsarbeitsprojekt

von Pascal Beck  14.07.2026

Düsseldorf

Das Om im Schalom

Die Jüdische Volkshochschule bietet Kurse an, die Yoga und Judentum verbinden. Das Online-Angebot ist auch offen für andere Gemeinden und Interessenten

von Annette Kanis  13.07.2026

Porträt der Woche

Spezialist für Musicals

Adam Benzwi ist Amerikaner und entdeckte in Berlin die Schlager der 1920er-Jahre

von Gerhard Haase-Hindenberg  12.07.2026

Berlin

Türkisches Unternehmen »Medicana« neuer Träger vom Jüdischen Krankenhaus

Die 270-jährige Tradition des Hauses bleibe bewahrt – Kritik an der Übernahme kommt von Ver.di

 10.07.2026

Entscheidung

Halberstädter Museum für jüdische Kultur wird weiter gefördert

Im Jahr 2001 wurde das Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur in Halberstadt gegründet. Zum Museum gehören die frühere Mikwe sowie die Synagoge im ehemaligen rabbinischen Lehrhaus, der Klaus. Sie bekommen weiterhin eine Förderung.

 09.07.2026