Ehrung

Hanna Veiler ist »Frau Europas«

Hanna Veiler Foto: Gregor Zielke

Die Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands (JSUD), Hanna Veiler, ist von der Organisation Europäische Bewegung Deutschland (EBD) und der EU-Kommission zur »Frau Europas« ernannt worden.

Diese Ehrung erhielt sie für »ein besonderes und ehrenamtliches Europa-Engagement«. Am Montag wurde der Preis in Form einer Brosche übergeben.

Lesen Sie auch

Laut EBD trägt Hanna Veiler dazu bei, dass sowohl jüdisches Leben in der Bundesrepublik als auch die Forderungen junger Juden in den Mittelpunkt der Wahrnehmung rücken. Zudem setze sie ein wichtiges Zeichen gegen Extremismus, der sich unter anderem im sich ständig weiter verbreitenden Judenhass äußert.

Die JSUD-Chefin sagte, sie sehe die Ehrung als Auszeichnung für die junge jüdische Generation. Sie wies am Tag der Ehrung auf die Situation an Universitäten in der Bundesrepublik hin. Juden sei ein normaler Alltag dort nicht mehr möglich – aufgrund der antiisraelischen Proteste, die sich zusehends verbreiten. ja

Porträt der Woche

Die Kraft der Sichtbarkeit

Rivkah Schwarzbart entwirft seit dem 7. Oktober jüdischen Schmuck und lebt in München

von Katrin Diehl  05.07.2026

Kommentar

Meine Angst

Was es heißt als Jude in Deutschland nach dem 7. Oktober zu leben. Ein Aufschrei von André Herzberg

von André Herzberg  05.07.2026

Schule

Blick nach vorn

Das Helene-Habermann-Gymnasium in München verabschiedete seine Abiturientinnen und Abiturienten – und feierte zugleich zehnjähriges Bestehen

von Ellen Presser  05.07.2026

Lesung

Sprache statt Wurzeln

Die aus dem Irak stammende Schriftstellerin Mona Yahia stellte in München ihr neues Buch über jüdisches Leben im arabischen Raum vor

von Nora Niemann  05.07.2026

Thüringen

Achava-Festspiele: Dialog zwischen Religionen und Kulturen

Die Achava-Festspiele gehen mit mehr als 80 Veranstaltungen in ihre zwölfte Ausgabe. Neben Konzerten umfasst das Programm Ausstellungen, Filme, Vorträge, interreligiöse Begegnungen sowie Angebote für Familien und Schulen

 02.07.2026

Sport

Maccabiah Chai!

170 Athletinnen und Athleten sind in Israel beim größten jüdischen Sportevent – Wir stellen Ihnen sechs vor

von Katrin Richter, Helmut Kuhn  01.07.2026

Sachsen-Anhalt

»Eine offene Tür ist unsere Antwort«

Landesverbands-Geschäftsführerin Rimma Fil über wachsenden Antisemitismus, Sorgen vor der Landtagswahl und den festen Willen der jüdischen Gemeinden, sichtbar zu bleiben

von Christine Schmitt  01.07.2026

Verlegung

Magdeburg erhält 900. Stolperstein

Seit 2007 wird in Magdeburg mit Stolpersteinen an Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Die nunmehr 47. Verlegung wurde auf zwei Tage verteilt

 01.07.2026

Kommentar

»Eigentlich habe ich noch nie mit einem Juden gesprochen«

Als Antisemitismusbeauftragter jüdisch zu sein ist kein Manko. Im Gegenteil: Es braucht an deutschen Universitäten mehr jüdische Beauftragte

von Guy Katz  30.06.2026