Leipzig

Hakenkreuz am Gemeindehaus

Unbekannte Täter haben die Fassade des Hauses der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig in der Löhrstraße beschmiert. Wie erst jetzt bekannt wurde, war die etwa 20 mal 30 Zentimeter große Schmiererei an der Tür des Hauses am Nachmittag des 5. November entdeckt worden.

anzeige Die mit blauer Farbe gemalten Schriftzeichen bestanden aus einem Hakenkreuz vor einer Abfolge von Buchstaben und Zahlen, die einem Autokennzeichen ähneln. Der Gemeindevorstand fotografierte die Zeichen und ließ sie dann sofort entfernen. Der Vorfall wurde zudem zur Anzeige gebracht.

Wie die Polizei mitteilte, ermittelt inzwischen der Staatsschutz. Es fehle bislang jedoch jeder Hinweis auf die Täter. Der Vorsitzende der Leipziger Gemeinde, Küf Kaufmann, betonte bei der zentralen Gedenkfeier für die Opfer der Schoa am Montag zu diesem Vorfall: »Es ist noch kein Pogrom, aber schlimm genug!« ja

Sally Bein

Reformpädagoge in schwieriger Zeit

Ein deutsch-israelisches Autorenduo zeichnet das Leben und Wirken filmisch nach

von Alicia Rust  23.02.2026

Lesen

Mehr als eine Familiengeschichte

Jan Mühlstein stellte im Gemeindezentrum sein neues Buch vor, das persönliche Erinnerungen mit europäischer Geschichte verknüpft

von Esther Martel  23.02.2026

Beni-Bloch-Preis

Jugend erinnert

Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main vergibt die Auszeichnung an Gedenkprojekte von Schülerinnen und Schülern aus Hessen

von Katrin Richter  23.02.2026

Porträt der Woche

»Das wird mein Leben«

Mayan Goldenfeld verliebte sich in die Opernwelt und wurde Sängerin

von Gerhard Haase-Hindenberg  23.02.2026

Göttingen

Ehrendoktortitel für Holocaust-Überlebenden Leon Weintraub

Auch Ehrung mit Friedenspreis geplant

 23.02.2026

Berlin

Gedenken an Proteste von 1943 in der Rosenstraße

Der Protest von wahrscheinlich mehreren hundert Frauen in der Berliner Rosenstraße während der zwölfjährigen NS-Diktatur gilt als beispiellos. An den lange vergessenen Widerstand wird am Donnerstag erinnert

 23.02.2026

München

Religiöse Heimat

Die Stadtteilsynagoge Sha’arei Zion in der Georgenstraße ist seit Jahrzehnten ein Zentrum jüdischen Lebens in Schwabing

von Esther Martel  22.02.2026

Interview

»Alija machen ist wie vom Zehnmeterturm springen«

Sie haben Deutschland verlassen und sich für ein Leben in Israel entschieden. Was hat sie dazu bewogen? Ein Gespräch mit vier »Olim« über Zionismus, einen rastlosen Alltag und die Zukunft des Judentums in der Diaspora

von Joshua Schultheis  19.02.2026

Programm

Lesung, Erkundung, Abrechnung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 19. Februar bis zum 25. Februar

 19.02.2026