Programm

Hawdala, ein rotes Sofa und das Geheimnis der Königin: Termine und TV-Tipps

»Befreiung aus dem KZ – Die weißen Busse«: Samstag, 18. April, 12.30 Uhr phoenix TV Foto: picture alliance / dpa

Attendorn
»Stadtführung durch das frühere jüdische Leben in Attendorn«
D0 16. April, 17.30 Uhr, Treffpunkt Parkdeck Feuerteich, Seewerngraben 12

Berlin
Der Salon Avitall und das Restaurant Kreuzberger Himmel sind Gastgeber der Veranstaltung »Hawdala. Gespräch. Begegnung«: Kevin Culina (»Welt«) im Gespräch mit JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel über dessen Buch »Was darf Israel? Ein Streit«, die Israel-Berichterstattung in deutschen Medien und das jüdische Leben in Berlin nach dem 7. Oktober 2023.
Sa 18. April, 19 Uhr, Kreuzberger Himmel, Yorckstraße 89

Braunschweig
»Das Geheimnis der Königin«: Puppenspektakel zum jüdischen Purim-Fest für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahre
S0 19. April, 16 Uhr, Städtisches Museum, Steintorwall 14

Coburg
Führung »Jüdisches Leben in Coburg – Eine Spurensuche vom Mittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert«
S0 19. April, 15 Uhr, Treffpunkt: Judentor, Judengasse

Dresden
»Mendele Lohengrin«: Klezmer-Singspiel nach Heinrich York-Steiner
D0 23. April, 20 Uhr, Festspielhaus Hellerau, Karl-Liebknecht-Straße 56

Düsseldorf
Paul-Spiegel-Filmfestival »Jüdische Welten«: »Mit Liebe und Chansons« - In eine jüdische Familie marokkanischer Herkunft wird Roland Anfang der 60er-Jahre als sechstes Kind geboren – mit einem stark fehlgebildeten Fuß. Die Ärzte erklären, er werde nie richtig laufen können. Seine Mutter Esther weigert sich, dies zu akzeptieren, ringt mit Gott, der Medizin und den Behörden und verspricht ihrem Sohn, dass er an seinem ersten Schultag auf eigenen Beinen in die Schule gehen wird.
Di 21. April, 20 Uhr, UCI-Hafen, Hammer Straße 29-31

Göttingen
Jüdisches Lehrhaus e.V.: »Richard Wagner und der Antisemitismus. Judenkarikaturen im ›Ring des Nibelungen‹«: Lernnachmittag mit dem Literaturwissenschaftler Hermann Engster
S0 19. April, 16 Uhr, St. Michael, Gemeindesaal, Kurze Straße

TV und Radio

»Schalom« – Jüdisches Leben heute
Freitag, 17. April, 15.52 Uhr Deutschlandfunk

»DAS! Rote Sofa«: Rafael Seligmann hat ein Buch über sein Leben geschrieben. Wie andere Juden hat der Journalist und Publizist in Deutschland immer wieder Antisemitismus erlebt. Der 2025 erschienene Band »Keine Schonzeit für Juden« zeichnet ein eher düsteres Bild von oft fehlender Solidarität mit Jüdinnen und Juden.
Freitag, 17. April, 18.45 Uhr NDR TV

»Schabat Schalom«: Das Magazin berichtet aus dem jüdischen Leben mit Nachrichten, Interviews, Berichten und Kommentaren. Dabei geht es um Entwicklungen in jüdischen Gemeinden in Deutschland, aber auch um aktuelle politische und kulturelle Ereignisse aus jüdischer Sicht.
Freitag, 17. April, 19.32Uhr NDRinfo Radio

»Befreiung aus dem KZ – Die weißen Busse«: In den letzten Kriegsmonaten kamen die Retter: Sie fuhren unter der Flagge des Roten Kreuzes quer durch das zerstörte Deutschland, leichte Beute für Jagdflugzeuge. Am 17. April 1945 erreichten die Busse Theresienstadt und retteten 500 skandinavischen Juden das Leben. Eingefädelt hatte die Aktion Graf Bernadotte, ein Neffe des schwedischen Königs und hoher Funktionär des Roten Kreuzes.
Samstag, 18. April, 12.30 Uhr phoenix TV

München

»Die Stimmung ging sofort in Richtung Aufbruch«

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Gifhorn

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Jom Haschoa

Narbe gegen das Vergessen

Wir, die Nachkommen der Zeitzeugen und der Ermordeten, dürfen das Leid unserer Großeltern nicht verstecken – wir müssen dafür sorgen, dass es unseren Kindern erspart bleibt

von Eugene Korsunsky  14.04.2026

Israel

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Schon im Vorfeld hatte es Kritik am Auftritt des Kulturstaatsministers beim Buchenwald-Gedenken gegeben. Auch vor Ort gab es Gegenwind. Das sagt Weimer selbst dazu

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Gedenken

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Hape Kerkeling sprach anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Buchenwald über seinen Großvater Hermann, der dort fast drei Jahre inhaftiert war. Wir dokumentieren seine Rede

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Berlin

Trauer um Rabbiner Avraham Golovacheov

Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin ist am Montag nach schwerer Krankheit gestorben. Vor 18 Jahren war er als Chabad-Gesandter in die deutsche Hauptstadt gekommen

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