Berlin

1300 Jugendliche erwartet

Die 18. Jewrovision fand im vergangenen Jahr in Frankfurt statt. Nächster Stopp: Berlin! Foto: Gregor Zielke

Zur diesjährigen Jewrovision werden Anfang März 1300 Jugendliche in Berlin erwartet. Bei dem größten europäischen Tanz- und Gesangswettbewerb für jüdische Teenager nach dem Vorbild des Eurovision Song Contest werden Jugendliche aus ganz Deutschland auf der Bühne stehen, kündigte der Zentralrat der Juden als Veranstalter am Montag in Berlin an.

Motto Die Show unter dem Motto »Be yourself« findet am 7. März im Berliner Estrel Hotel statt. Mitglieder der Jury sind unter anderem die Popsängerin Jeanette Biedermann und Schauspielerin Rebecca Siemoneit-Barum (Lindenstraße). Der Special Act kommt mit Static & Ben El in diesem Jahr aus Israel.

https://www.instagram.com/p/B7tAwp4C5hk/

Machane Begleitet wird der Song Contest von einem Mini-Machane. Die Anmeldung für 18 bis 35-Jährige ist auf www.jewrovision.de möglich. »Schnell anmelden und Plätze sichern für die #jewro20 in Berlin. Wir danken der @jsud_official für die Kooperation und der Genesis Philanthropy Group für den Support«, hieß es in einem Instagram-Post.

Die Jewrovision wurde 2002 auf einer jüdischen Jugendfreizeit im hessischen Bad Sobernheim ins Leben gerufen. Seit 2013 richtet der Zentralrat der Juden die Jewrovision aus. Sie findet in der Regel in der Stadt des Vorjahressiegers statt.

Im vergangenen Jahr holte das Jugendzentrum Olam der Jüdischen Gemeinde Berlin in Frankfurt am Main den Siegerpokal. Die bislang letzte Jewrovision in der Bundeshauptstadt gab es 2012.  epd/ja

Orthodoxie

»Koschere Haare sind teuer«

Chaya Chapoval über steigende Scheitelpreise, die Arbeit hinter einer Perücke und Rabbiner-geprüfte Haarteile

von Mascha Malburg  17.08.2026

Freiburg

Geschichten eines Onkels

Aviva Rabinovich recherchierte das Schicksal ihres Verwandten Konrad Goldmann – und widmet ihm zusammen mit dem Regisseur Nathan Lifschitz einen Dokumentarfilm

von Anja Bochtler  17.08.2026

Brandenburg

An einem Mittwoch in Cottbus

Was geschieht an einem ganz normalen Tag in einer jüdischen Gemeinde? Wir waren vor Ort und begegneten Menschen zwischen Chorproben und Amtsterminen

von Leon Stork  16.08.2026

München

Für die junge Generation

Künftig wird Rabbiner Elie Dues als Jugendrabbiner die religiöse Arbeit der Israelitischen Kultusgemeinde unterstützen

von Luis Gruhler  16.08.2026

Porträt der Woche

»Mein Glück war Alfred«

John Günther ist Künstler, religiös und lebte 62 Jahre mit seinem Mann zusammen

von Heike Linde-Lembke  16.08.2026

Leipzig

Ausstellung mit Fotografien von NS-Deportationen

Mehrere Hunderttausend Menschen wurden in der NS-Zeit aus dem Deutschen Reich deportiert. Ein Forschungsprojekt sichert seit Jahren fotografische Dokumente. Einige zeigt jetzt das Leipziger Ariowitsch-Haus

 13.08.2026

Sachsen-Anhalt

Polizeirabbiner vor der Wahl: Erstarken der AfD bereitet Sorgen         

Mehr Begegnung zwischen Juden und Nicht-Juden - das wünschen sich Deutschlands Polizeirabbiner. Sie bilden Polizeianwärter hierzulande fort und vermitteln jüdische Kultur. Seit fünf Jahren gibt es sie

von Nina Schmedding  13.08.2026

Ferien

Spiel, Spaß, Werte

Gerade beginnt der dritte Turnus der ZWST-Machanot. Bildungsreferentin Liya Cinciper über Heimweh, Handyzeiten und Kühlung bei Hitze

von Helmut Kuhn  13.08.2026

Hitze

Kühl beten, kühl bleiben

Gemeinden und jüdische Einrichtungen bekommen die hohen Temperaturen sehr zu spüren. Einige behelfen sich mit kalten Tüchern, manche mit Ventilatoren, andere haben Klimaanlagen

von Katrin Richter  13.08.2026