Berlin

Zwischen den Stelen

Berlin im Ausnahmezustand: Seit Dienstagabend ist der amerikanische Präsident Barack Obama mit seiner Frau Michelle und den beiden Töchtern Sasha und Malia in Berlin. Barack Obama absolviert am Mittwoch das offizielle Programm: Gespräch im Schloss Bellevue, Rede vor dem Brandenburger Tor, Dinner im Schloss Charlottenburg.

Für Michelle Obama begann der Tag mit einem Besuch des Holocaust-Mahnmals. Gemeinsam mit Auma Obama, der Halbschwester des Präsidenten, ging es durch das Stelenfeld. Das Mahnmal, das den ganzen Tag über wegen der Rede des Präsidenten vor dem Brandenburger Tor geschlossen blieb, war menschenleer. Der Direktor der Stiftung Denkmal, Uwe Neumärker, führte die First Lady durch das Stelenfeld.

Ausstrahlung »Michelle Obama und ihre Töchter waren sehr interessiert, überaus freundlich und haben viele Fragen gestellt«, sagte Neumärker der Jüdischen Allgemeinen über das Treffen. Beeindruckt habe ihn die Ausstrahlung und Bodenständigkeit der Präsidentengattin.

Nach dem Rundgang hätten sie sich über das Mahnmal sowie über »Fragen zu Ost und West« unterhalten, erzählte er. Dabei habe Michelle Obama ihm eines versprochen: sich auch den Ort der Information anzusehen – wenn sie das nächste Mal wieder in Berlin ist.

Nahost

Iran droht USA mit Angriffen

Die USA blockieren Schiffe mit Ziel iranischer Häfen. Teheran droht mit Konsequenzen für die fragile Waffenruhe

 15.04.2026

Berlin

Immer mehr Israelis beantragen deutsche Staatsbürgerschaft

Innerhalb weniger Jahre vervierfacht sich die Einbürgerung von Menschen aus dem jüdischen Staat

 15.04.2026

Umfrage

AfD klar stärkste Kraft

Die zumindest in Teilen rechtsextremistische Partei legt erneut zu. Viele Wähler sind unzufrieden mit der Regierung

 15.04.2026

Ramallah

Am Jom Haschoa: Abbas ehrt Verantwortlichen für Terror-Renten

Zu Lebzeiten leitete Qadri Abu Bakr das Gefangenenwesen der Palästinensischen Autonomiebehörde und war damit für das Pay-for-Slay-System verantwortlich

 15.04.2026

Nahost

USA stoppen erste Schiffe nach Beginn der Blockade gegen Iran

Betroffen sind bisher sechs Frachter und Tanker, die aus iranischen Häfen ausgelaufen waren oder sich der Straße von Hormus näherten

 15.04.2026

Meinung

Wie die UN indirekt den Holocaust relativieren

Die kürzlich angenommene Resolution zur Aufarbeitung des transatlantischen Sklavenhandels ist ein Akt des geschichtspolitischen Revisionismus

von Jacques Abramowicz  15.04.2026

Nahost

Medien: Bombenanschlag in Teheran

In der iranischen Hauptstadt ereignet sich Berichten zufolge erstmals seit Kriegsbeginn ein Anschlag. Zwei Explosionen verletzen drei Menschen

 15.04.2026

Irland

Dublins Bürgermeister entschuldigt sich nach Streit um Herzog Park

Ist die Auseinandersetzung um das nach dem früheren Präsidenten Chaim Herzog benannte Areal damit beendet?

 15.04.2026

Washington D.C.

Trump sieht Krieg mit Iran kurz vor dem Ende

Erneut wirken die Aussagen des amerikanischen Präsidenten widersprüchlich. »Wir sind noch nicht fertig«, sagt er gegenüber dem Kanal »Fox Business«

 15.04.2026