USA

Verlängerung von Iran-Einsatz untragbar? Pentagon dementiert

Das Pentagon in Arlington (Virginia) Foto: picture alliance / AP Photo/Alex Brandon

Das US-Verteidigungsministerium hat einen Medienbericht zumindest in Teilen dementiert, wonach mehrere hochrangige US-Militärs vor einer Verlängerung des US-Einsatzes gegen den Iran gewarnt haben. »Vieles davon ist schlichtweg falsch«, schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Plattform X. Er betonte, dass die Veröffentlichung streng geheimer Lageberichte ein »Verbrechen« sei.

Parnel sagtel, dass der Artikel »ein schlecht recherchierter Bericht voller Ungenauigkeiten« sei. Zu internen operativen Abläufen oder bestimmten Risikobewertungen wolle er sich nicht öffentlich äußern.

Zuvor hatte die »Washington Post« unter Berufung auf mit einem geheimen Dokument vertraute Personen berichtet, dass mehrere hochrangige US-Militärs Verteidigungsminister Pete Hegseth darauf hingewiesen hätten, dass eine Verlängerung großangelegter Operationen gegen den Iran nicht tragbar sei. Zudem könnten dadurch die Fähigkeiten der Streitkräfte, Bedrohungen auch in der Heimat abzuwehren, eingeschränkt werden, schrieb die Tageszeitung unter Berufung auf das sogenannte Secretary of Defense Orders Book (SDOB).

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Dabei handelt es sich laut »Washington Post« um eine in der Regel zweimal im Monat zusammengestellte Übersicht über die weltweite Verfügbarkeit von US-Kriegsschiffen, Flugzeugen, Personal und Waffensystemen. Die Warnungen seien von Oberbefehlshabern von Heer, Marine und Luftwaffe sowie den Vier-Sterne-Generälen, die die US-Operationen in Europa, Asien und Lateinamerika leiten, ausgesprochen worden, hieß es weiter.

Laut dem Dokument sei vorgesehen, dass einige in Nahost stationierten Truppen bis September und andere bis 2027 dort bleiben sollen. Eine mögliche Verlängerung des Truppeneinsatzes habe die Militärführung dazu veranlasst, ihre Besorgnis zu äußern. dpa

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