Washington D.C./Berlin

Trump: Nicht enttäuscht über AfD-Wahlergebnis

US-Präsident Donald Trump Foto: picture alliance / Anadolu

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben nicht enttäuscht darüber, dass die AfD bei der Bundestagswahl nur den zweiten Platz belegt hat. »Nein, ich bin über nichts enttäuscht«, erklärte der Republikaner auf die entsprechende Frage eines Journalisten im Weißen Haus.

»Wenn überhaupt, könnte man sagen, dass die Gruppe, die wir am meisten ablehnen würden, verloren hat«, sagte Trump – damit bezog er sich wohl auf die SPD. »Aber mit ihnen haben wir uns auch verstanden«, betonte er. »Wir haben ein hervorragendes Verhältnis zu allen Gruppen in Deutschland.«

Lesen Sie auch

Die Beziehungen zu Deutschland seien sehr eng, erklärte Trump. »Aber wir müssen abwarten, was passiert.« Im Moment habe die Bundesrepublik »eine Menge Dinge am Laufen«.

Trumps Freund Elon Musk hatte sich in den deutschen Wahlkampf eingemischt, indem er Werbung für die zumindest in Teilen rechtsextremistische AfD machte. Auch unterstützt er ähnliche rechtsradikale Parteien in anderen europäischen Staaten. dpa/ja

Nahost

Voller Vorurteile

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  22.04.2026

Michael Thaidigsmann

Haltlose Rüge aus Straßburg

Der Menschenrechtskommissar des Europarats wirft Deutschland »unangemessene Beschränkungen« propalästinensischer Proteste vor. Überzeugende Belege legt er jedoch nicht vor

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

Nahost

Trump verlängert Waffenruhe: Wie es jetzt weitergehen könnte

Welche Szenarien sind jetzt denkbar?

von Cindy Riechau, Arne Bänsch  22.04.2026

Nahost

Behörde: Iran beschießt Frachter in Straße von Hormus

Immer wieder kommt es in der Straße von Hormus zu Angriffen auf Schiffe. Die britische Behörde UKMTO meldet nun gleich zwei Vorfälle

 22.04.2026

New York

Wegen Haltung der Demokraten zu Israel: Alan Dershowitz wird Republikaner

Seine bisherige Partei sei zur »antiisraelischsten Partei in der amerikanischen Geschichte« geworden, schreibt der jüdische Jurist

 22.04.2026

New York/London

IAEA-Chef: Iran-Abkommen ohne Kontrolle wertlos

Rafael Grossi warnt vor der »Illusion eines Abkommens« oder um ein Versprechen, dessen Einhaltung niemand sicher feststellen könne

 22.04.2026

London

Beratungen über Wiederöffnung der Straße von Hormus beginnen

Diskutiert werden sollen auch Einsatzkräfte, Führungsstrukturen sowie die Verlegung von Einheiten in die Region

 22.04.2026

Europäische Union

Keine Mehrheit für Strafmaßnahmen gegen Israel

Vor allem Spanien und Irland hatten vor der Sitzung der Außenminister in Luxemburg Druck gemacht und die Aussetzung des Assoziierungsabkommens der EU mit Israel verlangt. Sie scheiterten erneut

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

Vereinte Nationen

Welche Chancen hat Rebeca Grynspan?

Erstmals könnte eine Frau neue UN-Generalsekretärin werden. Mit im Rennen ist Rebeca Grynspan aus Costa Rica. Sollte sie gewählt werden, wäre sie auch die erste jüdische Person im Amt

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026