Mit Äußerungen über die angebliche Homosexualität des iranischen Machtinhabers Modschtaba Chamenei hat US-Präsident Donald Trump eine kontroverse Debatte ausgelöst. In einem Interview mit »Fox News« bestätigte er, dass amerikanische Geheimdienste ihn auf entsprechende Berichte hingewiesen hätten.
»Das haben sie gesagt, aber ich weiß nicht, ob es nur von ihnen kam«, erklärte Trump. Gleichzeitig betonte er: »Ich glaube, viele Leute sagen das, was ihm in seinem Land keinen guten Start verschafft.«
Die Angaben zu Chameneis angeblicher sexueller Orientierung sind nicht bestätigt. Weder US-Behörden noch iranische Stellen haben sich dazu offiziell geäußert. Auch Details zur Herkunft oder Verlässlichkeit der Informationen wurden nicht veröffentlicht.
Systematische Diskriminierung
Bereits vor gut einer Woche hatten internationale Medien unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, innerhalb der iranischen Führung habe es Zweifel an Chameneis Eignung gegeben, die auch mit seinem Privatleben zusammenhingen.
Im Iran werden homosexuelle Handlungen strafrechtlich verfolgt. Je nach Auslegung drohen harte Strafen, darunter Haft, körperliche Züchtigung oder sogar die Todesstrafe.
Menschenrechtsorganisationen berichten seit Jahren von systematischer Diskriminierung. Viele Betroffene leben im Verborgenen oder verlassen das Land, um Repressionen zu entgehen. Öffentliche Unterstützung für LGBTQ-Rechte ist stark eingeschränkt.
Gays for Palestine
Trump griff diesen Aspekt ebenfalls auf und verband ihn mit Kritik an westlichen Aktivisten. »Ich muss ein wenig in mich hineinlächeln, wenn ich sehe, wie Leute versuchen, das palästinensische Regime im Namen der Frauen zu verteidigen«, sagte er. Frauen würden getötet, wenn sie sich bestimmten Kleidungsvorschriften widersetzten.
Mit Blick auf entsprechende Gruppen fügte er hinzu: »Wenn ich ›Gays for Palestine‹ sehe – aber sie töten Schwule – da frage ich mich: Wer sind diese Leute?« im