Washington

Trump: Iran muss sofort seine Stellvertreter im Libanon stoppen

Präsident Donald Trump Foto: picture alliance / Consolidated News Photos

US-Präsident Donald Trump hat in einem neuen Post auf der Plattform Truth Social den Iran aufgefordert, seine »hoch bezahlten Stellvertreter« im Libanon in die Schranken zu weisen. Diese müssten sofort aufhören, Unruhe zu stiften. »Wenn sie das nicht tun, werden wir den Iran erneut sehr hart treffen«, drohte Trump. 

Zwar nannte Trump die libanesische Hisbollah-Terrormiliz nicht namentlich, sondern spricht von sogenannten Proxys (Stellvertretern). Doch die Gruppe gilt als Teherans wichtigster politischer und militärischer Partner im Libanon und auch als sein wichtigstes Einflussinstrument. 

Lesen Sie auch

Die anhaltenden Kämpfe im Libanon zwischen der Hisbollah und Israel haben wiederholt für gravierende Verstimmungen zwischen den USA und dem Iran gesorgt, da das bilaterale Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran auch ein Ende der militärischen Konflikte in der Region vorsieht - also auch im Libanon. Trump hatte in der Vergangenheit auch Israel bereits nach militärischen Einsätzen im Libanon kritisiert. Israel und die Hisbollah werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die dort geltende Waffenruhe vor. dpa/ja

Potsdam

Linke sucht Kontakt mit Juden im Kampf gegen Antisemitismus

Der Partei wird immer wieder Antisemitismus vorgeworfen. Nun heißt es in einem Beschluss, dass der Parteivorstand mit jüdischen Verbänden in den Austausch gehen soll

 21.06.2026

Iran-Verhandlungen

US-Vizepräsident Vance sieht »große Fortschritte«

In der Schweiz wird über ein Ende des Iran-Kriegs verhandelt. US-Vizepräsident Vance bewertet den Auftakt der Gespräche offenbar als Erfolg

 21.06.2026

Teheran

Iran: Verhandlungen mit USA auf einen Tag begrenzt

Die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington in der Schweiz wurden mit Spannung beobachtet. Nun dämpft der Iran die Erwartungen

 21.06.2026

Meinung

Die Linkspartei ist für Juden unwählbar geworden

Jede Hoffnung, »Die Linke« könnte ein vernünftiger Partner werden, wurde enttäuscht. Die Partei unterstützt konsequent die Kräfte, die jüdisches Leben unmöglich machen wollen

von Sigmount A. Königsberg  21.06.2026

Berlin

Mann mit Kippa beleidigt und bespuckt

Laut eines Medienberichts kam es am Samstag in Berlin-Charlottenburg zu einem antisemitischen Vorfall

 21.06.2026 Aktualisiert

Kiew

Selenskyj schickt polnischen Orden zurück

Weil er eine Einheit ehrt, die im Zweiten Weltkrieg Massaker an Polen und Juden begangen hat, entzieht Polens Präsident Nawrocki dem ukrainischen Staatschef Selenskyj die höchste Auszeichnung des Landes. Der schickt den Orden jetzt per Post zurück

 21.06.2026

Potsdam

Neuer Linken-Chef: Kein Unterschied zwischen CDU »und den Faschisten selbst«

Luigi Pantisano sorgte am Wochenende auf dem Linken-Parteitag in Brandenburg mit einer Aussage für Empörung. Kurz darauf wurde er mit lediglich 53 Prozent zum Co-Vorsitzenden der Partei gewählt

 21.06.2026

Luzern

Gespräche zwischen Iran und USA starten

Es geht um Teherans Atomprogramm und ein Ende der Kämpfe zwischen der Terrormiliz Hisbollah und Israel: Heute wollen Vertreter der USA und des Irans in der Schweiz Lösungen für diese heiklen Probleme näherkommen

 21.06.2026

Essay

Fallstricke des Wokeismus

Gegenerzählungen zur westlichen Kolonialgeschichte bilden ein berechtigtes Korrektiv, aber was über Israel verbreitet wird, bedarf grundlegender Korrekturen

von Richard Blättel  20.06.2026