Washington

Trump: Iran muss sofort seine Stellvertreter im Libanon stoppen

Präsident Donald Trump Foto: picture alliance / Consolidated News Photos

US-Präsident Donald Trump hat in einem neuen Post auf der Plattform Truth Social den Iran aufgefordert, seine »hoch bezahlten Stellvertreter« im Libanon in die Schranken zu weisen. Diese müssten sofort aufhören, Unruhe zu stiften. »Wenn sie das nicht tun, werden wir den Iran erneut sehr hart treffen«, drohte Trump. 

Zwar nannte Trump die libanesische Hisbollah-Terrormiliz nicht namentlich, sondern spricht von sogenannten Proxys (Stellvertretern). Doch die Gruppe gilt als Teherans wichtigster politischer und militärischer Partner im Libanon und auch als sein wichtigstes Einflussinstrument. 

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Die anhaltenden Kämpfe im Libanon zwischen der Hisbollah und Israel haben wiederholt für gravierende Verstimmungen zwischen den USA und dem Iran gesorgt, da das bilaterale Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran auch ein Ende der militärischen Konflikte in der Region vorsieht - also auch im Libanon. Trump hatte in der Vergangenheit auch Israel bereits nach militärischen Einsätzen im Libanon kritisiert. Israel und die Hisbollah werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die dort geltende Waffenruhe vor. dpa/ja

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