Geschichte

»Tag der Befreiung bleibt immerwährende Verantwortung«

Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahr 2018 in der Synagoge Rykestraße (Archiv) Foto: dpa

Zum 76. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einem Schlussstrich-Denken gewarnt.

»Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung. Er bedeutete das Ende der NS-Diktatur und des Zivilisationsbruchs der Schoa«, schrieb in Merkels Namen Regierungssprecher Steffen Seibert am Samstag auf Twitter.

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»Es bleibt unsere immerwährende Verantwortung, die Erinnerung an die Millionen von Menschen wachzuhalten, die in den Jahren nationalsozialistischer Gewaltherrschaft ihr Leben verloren. «

Am Freitag hatte auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemahnt, die Erinnerung an die NS-Verbrechen wach zu halten. »Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, die Erinnerung an Unrecht und Schuld, schwächt unsere Demokratie nicht. Im Gegenteil, sie stärkt ihre Widerstandskraft und Widerstandsfähigkeit.« dpa

Handelte es sich beim Nationalsozialismus um eine linke Ideologie?

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