Es ist jetzt drei Jahre her: Die Hamas und andere Terrorgruppen fielen in Israel ein, ermordeten fast 1200 Menschen, vergewaltigten viele und nahmen 250 Geiseln, während sie zugleich mit Tausenden Raketen angriffen. Am dritten Jahrestag des schlimmsten palästinensischen Terrorangriffs auf Israel finden in Berlin zwei große Gedenkveranstaltungen für die Opfer sowie gegen den Terror und den grassierenden Judenhass statt.
Am 7. Oktober 2026 um 15:00 kommt es zu einer von mehreren Organisationen angekündigten Kundgebung mit dem Titel »7. Oktober nie vergessen. Niemals schweigen.« auf dem Berliner Bebelplatz. Dort sprechen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Cornelia Seibeld, die Präsidentin des Abgeordnetenhauses (CDU) und Israels Botschafter in der Bundesrepublik, Ron Prosor. Auch Noga Friedman, die Witwe des am 7. Oktober 2023 gefallenen Ido Rosenthal, wird zu den Anwesenden sprechen.
Zu den Organisatoren dieser Gedenk-Kundgebung gehören der Zentralrat der Juden in Deutschland, die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG), der Jüdische Weltkongress, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Jüdische Gemeinde Chabad Berlin, die Konrad Adenauer Stiftung, die Werteinitiative und viele andere.
Eine weitere Gedenkveranstaltung ist am 7. Oktober um 16:00 Uhr auf dem Berliner Sderotplatz vorgesehen. Diese wurde von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Brandenburg (DIG) angemeldet. Sprechen werden dort die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, Maren Schellenberg, sowie Adi Kaslasy-Way, Vorstandsmitglied im Städtepartnerschaftsverein. Der Bürgermeister von Sderot, Alon Davidi, wird zugeschaltet.
Hinzu kommen ganztägige Gedenkveranstaltungen auf dem Pariser Platz (ab 6.00 Uhr) und dem Bebelplatz (ab 9.00 Uhr), wobei unklar ist, wer sie anmeldete. Letzteres gilt auch für einen »Gedenk- und Erinnerungslauf zum 7. Oktober 2023 mit der israelischen Flagge« entlang der Strecke des Berliner Marathons, der am vergangenen Wochenende stattfand. Dieser Wettlauf begann am Brandenburger Tor.
Derweil wollen Terrorunterstützer und andere Israelfeinde den Jahrestag der Massaker des palästinensischen Terrors für ihre Zwecke missbrauchen. Für den frühen Abend wurde eine Demo am Schlesischen Tor mit dem Titel »Down with Colonialism« angemeldet. Auf einem Aufruf-Banner heißt es »Until total liberation« (»Bis zur totalen Befreiung«). Zu sehen ist ein Grenzzaun, der von einem großen Bagger geöffnet wird. Auf dieselbe Weise kam ein Teil der palästinensischen Mörder und Geiselnehmer am 7. Oktober 2023 nach Israel.