Berlin

Senat warnt: Verfassungsfeinde erreichen mit israelfeindlichen Posts auch Heranwachsende

Foto: picture alliance/dpa

Israelfeindliche und antisemitische Hetze erreicht über Internetportale nach Einschätzung des Berliner Senats auch Jugendliche und Kinder. Verfassungsfeindliche Akteure verbreiteten diese Propaganda gezielt, um möglichst viele Menschen anzusprechen. Dazu gehören demnach israelfeindliche Linksextremisten und Islamisten.

Besonders wegen der umfangreichen Nutzung Sozialer Medien durch israelfeindliche Akteure aus dem Linksextremismus und dem Islamismus gehe man davon aus, dass diese »verfassungsschutzrelevante« Propaganda auch Minderjährige erreiche.

Lesen Sie auch

Zwischen den erwähnten Gruppen gebe es trotz zum Teil widersprüchlicher Ideologien auch Schnittmengen, schreibt die Senatsinnenverwaltung. Zu den Gemeinsamkeiten zählten die Ablehnung des Westens, insbesondere der USA, Israels und sonstiger Demokratien. Israel werde das Existenzrecht abgesprochen, der Terrorangriff auf Israel 2023 als legitimer Widerstand bezeichnet.

In Berlin sei vor allem das »Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee« (VPNK) ein wesentliches Forum, in dem Anhänger der ursprünglich linksextremistischen palästinensischen Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) und der Terrororganisation Hamas gemeinsam agierten. So werde ein großer Teil der radikalen israelfeindlichen Demonstrationen in Berlin von Anhängern der PFLP durchgeführt. dpa/ja

Berlin

Brandenburger Tor leuchtet als Zeichen der Solidarität mit Iran-Protesten

»Die gewaltsame Niederschlagung der Proteste ändert nichts daran, dass der Drang nach Freiheit bleibt«, sagt Kai Wegner (CD), der Regierende Bürgermeister

 13.02.2026

Augsburg

Gericht kippt Redeverbot für Höcke im Allgäu

Am Wochenende sollte Thüringens AfD-Landtagsfraktionschef in zwei Hallen in Bayern als Gastredner auftreten. Die Gemeinden wehren sich – aber vorerst nur in einem Fall mit Erfolg

 13.02.2026

Meinung

Danke, Herr Minister!

Johann Wadephul hat sich von Francesca Albanese distanziert und ihren Rücktritt gefordert. Doch jetzt muss Deutschland auch den nächsten Schritt gehen und ihre Absetzung beantragen

von Michael Thaidigsmann  13.02.2026

Meinung

Jeffrey Epstein: Ein schlechter Mensch

Der verurteilte amerikanische Sexualstraftäter ist und bleibt ein beliebig formbares Vehikel für jedweden Verschwörungsmythos

von Sophie Albers Ben Chamo  13.02.2026

Diplomatie

Berichte: USA schicken weiteren Flugzeugträger nach Nahost

Der Schritt ist eine Drohung an das Regime im Iran, mit dem US-Präsident Donald Trump gerne ein Atom-Abkommen abschließen möchte

 13.02.2026

Berlin

Internationales Auschwitz Komitee fordert AfD-Verbotsverfahren

Eva Umlauf, die Präsidentin des Komitees sagt, die Partei müsse »endlich vor die Schranken des Bundesverfassungsgerichts« gebracht werden

 13.02.2026

Analyse

Historiker: Dirigent von Karajan kein Hitler-Sympathisant

Opportunist oder Gesinnungsnazi? Das historische Bild des Dirigenten Herbert von Karajan leidet seit Längerem unter seiner NSDAP-Mitgliedschaft. Der Historiker Michael Wolffsohn will ihn nun von mehreren Vorwürfen freisprechen

von Johannes Peter Senk  13.02.2026

Ramallah

Scharia und Unterstützung für »Märtyrer«: PA veröffentlicht Verfassungsentwurf

In dem Entwurf, den Palästinenserpräsident Mahmud Abbas publizieren ließ, wird Jerusalem als »Hauptstadt des Staates Palästina« bezeichnet. Jüdische Bezüge werden im gesamten Text nicht erwähnt

 13.02.2026

München

Lauder fordert Abberufung von Francesca Albanese

Die UNO-Sonderberichterstatterin stehe für eine ideologische Agenda, die Verschwörungstheorien und spaltende, antisemitische Botschaften transportiere, sagt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses

von Imanuel Marcus  13.02.2026