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»Palestine in Berlin«-Festival wegen Hamas-Dreiecken abgesagt

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»Palestine in Berlin«-Festival wegen Hamas-Dreiecken abgesagt

Ausgangspunkt der Entscheidung: ein Werbeflyer des Festivals, auf dem rote Dreiecke zu sehen waren. Dieses Symbol wird von der palästinensischen Terrororganisation Hamas genutzt, um ihre Feinde zu markieren

 22.01.2026 10:37 Uhr

Das für Ende Januar geplante Kulturfestival »Palestine in Berlin« ist kurzfristig abgesagt worden. Die Veranstaltung sollte am 24. und 25. Januar 2026 im Bezirk Reinickendorf stattfinden und Tanz, Musik, Filmvorführungen sowie Angebote für Kinder umfassen. Nach Angaben des Bezirksamts wurde dem Veranstalter die Durchführung jedoch untersagt, nachdem auf Werbematerialien verbotene Symbole entdeckt worden waren. »Bild« berichtete zuerst.

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Ausgangspunkt der Entscheidung war ein Werbeflyer des Festivals, auf dem mehrfach rote Dreiecke zu sehen waren. Dieses Symbol wird von der palästinensischen Terrororganisation Hamas genutzt, um ihre Feinde zu markieren. Die Verwendung der Zeichen löste politische und diplomatische Kritik aus.

Die israelische Botschaft in Deutschland äußerte sich dazu auf der Plattform X und erklärte: »Es fällt schwer, dies anders als eine dog whistle für Antisemiten zu interpretieren. Wenn es sich nur um ein verunglücktes Grafikdesign handeln sollte, dann sind die Veranstalter sicherlich bereit, sich von dem Terror der Hamas öffentlich zu distanzieren.«

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Rotes Dreieck

Der Bezirk Reinickendorf bestätigte gegenüber »Bild«, dass die Veranstaltung nach Prüfung untersagt worden sei. In der Stellungnahme heißt es: »Nachdem dem Bezirksamt bei der Prüfung der Veranstaltung im Vorhinein die Nutzung verbotener Symbole (rotes Dreieck) zur Kenntnis gelangt ist, wurde dem Veranstalter Salam e. V. die Durchführung der Veranstaltung untersagt.«

Veranstalter des Festivals war der Verein Salam e. V., der auch Träger des interkulturellen Zentrums BBK Linde ist und öffentliche Fördermittel erhält. Nach Angaben des Bezirks beliefen sich diese 2024 auf 87.371 Euro, 2025 auf 81.350 Euro. Für 2026 seien rund 85.000 Euro vorgesehen, heißt es in dem »Bild«-Bericht.

Politische Unterstützung erhielt die Entscheidung des Bezirksamts unter anderem von der Jungen Union Reinickendorf. Deren Vorsitzender und Kandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus, Richard Gamp, wurde in dem Bericht folgendermaßen zitiert: »Es muss endlich Schluss sein mit deutschem Steuergeld für Hamas-Freunde und Antisemitismus-Fans. Wer Terrorsymbole benutzt und sich nicht klar davon distanziert, ist ein geistiger Brandstifter für Judenhass und antisemitische Gewalt.« Die Absage sei daher »die genau richtige Konsequenz«. ja

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