Uni Duisburg

Online-Mahnmal gegen Schändung jüdischer Friedhöfe gestartet

Das Institut hat nach eigenen Angaben über 2.000 Fälle an 2.200 Begräbnisstätten untersucht und in dem Online-Mahnmal »Net Olam« dokumentiert.

Eine neue Online-Plattform macht erstmals bundesweite Schändungen jüdischer Friedhöfe sichtbar. »Antisemitismus ist kein abgeschlossenes Kapitel der deutschen Geschichte, sondern reicht bis in die Gegenwart«, erklärte Projektleiter Helge-Fabien Hertz vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut der Universität Duisburg-Essen am Montag. Das Institut hat nach eigenen Angaben über 2.000 Fälle an 2.200 Begräbnisstätten untersucht und in dem Online-Mahnmal »Net Olam« dokumentiert.

Ziel des Projekts ist laut Institut der Schutz und die Erhaltung jüdischer Friedhöfe. Unter anderem zeigt die Website, für welche Friedhöfe an welchen Tagen ein erhöhtes Risiko besteht. Nutzer können die Karte mit verschiedenen Filtern betrachten, etwa nach Bundesland oder Art der Gewaltform. »Durch die Interaktivität fördern wir die Beschäftigung mit jüdischen Friedhöfen und ihren Schändungen. So haben mehr Menschen ein wachsames Auge«, sagte Hertz. Zudem können neue Fälle über die Plattform gemeldet werden.

Linken-Bundestagsabgeordneter Ferat Koçak

Berlin

Chat mit Clan: Linke-Politiker zieht sich vorerst zurück

Der Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak hatte Chatkontakt mit einem Mitglied der Familie Remmo. Das bezeichnet er selbst als Fehler. Damit ist die Sache aber noch nicht ausgestanden

 22.09.2026

Berlin/Schwerin

Presseschau: Politische Ränder gewinnen Landtagswahlen

Medienreaktionen auf die Abstimmungen in der Bundeshauptstadt und in Mecklenburg-Vorpommern

 22.09.2026

Berlin

Michel Friedman warnt SPD und Grüne vor Koalition mit der Berliner Linken

»Wenn die SPD und die Grünen mit dieser Linken koalieren, die antisemitische Linksextremisten und Islamisten toleriert, dann ist ihre Glaubwürdigkeit zutiefst erschüttert«, sagt der Publizist

 22.09.2026

Buenos Aires

Argentinien: Richter ordnet Prozess wegen Terroranschlags von 1994 an

Über 32 Jahre ist es her, dass Terroristen einen Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires verübten. 85 Menschen wurden ermordet. Nun entschied ein Richter, den Prozess gegen die Verdächtigen zu eröffnen

 22.09.2026

Linken-Bundestagsabgeordneter Ferat Koçak

Berlin

Grünen-Fraktionschefin empfiehlt der Linkspartei Ausschluss von Ferat Koçak

Dröge: Koçak hat wiederholt an Veranstaltungen teilgenommen, bei denen antisemitische, Terror verherrlichende Menschen aufgetreten sind

 22.09.2026

Berlin-Wahl

Klöckners Gretchenfrage: »Wie haltet ihr es mit dem Antisemitismus?«

Die CDU-Politikerin und Bundestagspräsidentin hat SPD und Grüne auf Instagram aufgefordert, in Berlin keine Koalition mit der Linkspartei einzugehen. Ansonsten werde das »Nie wieder« zur Farce

 22.09.2026

Glosse

Ein Clan-Chef als Antisemitismusbeauftragter!

Warum Issa Remmo der »Linken« offiziell Persilscheine ausstellen und Arafat Abu-Chaker neuer Polizeipräsident in Berlin werden sollte

von Ayala Goldmann  22.09.2026

Debatte

Wehret den Anfängen gilt rechts und links

Ein Offener Brief an Bischof Christian Stäblein vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Berlin/Brandenburg

von Cornelia Seibeld  22.09.2026

Berlin

Gericht erlaubt Extremismus-Einstufung von »Jüdischer Stimme« wieder

Das Berliner Verwaltungsgericht hatte eine Extremismus-Einstufung des Vereins »Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost« zunächst gestoppt. Das Oberverwaltungsgericht sieht es aber anders

 22.09.2026