Iran

Mullahs lassen angeblichen Mossad-Informanten hinrichten

Protest in Paris gegen die Hinrichtungen im Iran Foto: IMAGO/ABACAPRESS

Iran

Mullahs lassen angeblichen Mossad-Informanten hinrichten

Die Zahl der Hinrichtungen hat in den vergangenen Jahren drastisch zugelegt

 30.04.2025 10:48 Uhr

Im Iran ist ein Mann wegen angeblicher Spionage für den israelischen Geheimdienst Mossad hingerichtet worden. Die Exekution des 34-Jährigen fand im Gefängnis von Zahedan statt. Das berichteten die iranische Agentur »Fars« und die türkische Nachrichtenagentur »Anadolu«.

Den Berichten zufolge wurden dem Hingerichteten »Spionage zugunsten des feindlichen zionistischen Regimes«, die Sammlung und Weitergabe geheimer Informationen an den Mossad mit dem Ziel, die öffentliche Ordnung zu stören und »Korruption auf Erden« zur Last gelegt. Er wurde außerdem beschuldigt, eine zentrale Rolle bei der Tötung eines Offiziers der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) gespielt zu haben.

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Die Islamische Republik hat in der Vergangenheit zahlreiche Personen hinrichten lassen, die der Spionage für ausländische Nachrichtendienste, insbesondere für den Mossad, bezichtigt wurden. Die Zahl der Hinrichtungen ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Laut der »Iran Human Rights Society« wurden allein in diesem Monat mehr als 85 Todesurteile vollstreckt. mth

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