Iran

Mullahs lassen angeblichen Mossad-Informanten hinrichten

Protest in Paris gegen die Hinrichtungen im Iran Foto: IMAGO/ABACAPRESS

Iran

Mullahs lassen angeblichen Mossad-Informanten hinrichten

Die Zahl der Hinrichtungen hat in den vergangenen Jahren drastisch zugelegt

 30.04.2025 10:48 Uhr

Im Iran ist ein Mann wegen angeblicher Spionage für den israelischen Geheimdienst Mossad hingerichtet worden. Die Exekution des 34-Jährigen fand im Gefängnis von Zahedan statt. Das berichteten die iranische Agentur »Fars« und die türkische Nachrichtenagentur »Anadolu«.

Den Berichten zufolge wurden dem Hingerichteten »Spionage zugunsten des feindlichen zionistischen Regimes«, die Sammlung und Weitergabe geheimer Informationen an den Mossad mit dem Ziel, die öffentliche Ordnung zu stören und »Korruption auf Erden« zur Last gelegt. Er wurde außerdem beschuldigt, eine zentrale Rolle bei der Tötung eines Offiziers der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) gespielt zu haben.

Lesen Sie auch

Die Islamische Republik hat in der Vergangenheit zahlreiche Personen hinrichten lassen, die der Spionage für ausländische Nachrichtendienste, insbesondere für den Mossad, bezichtigt wurden. Die Zahl der Hinrichtungen ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Laut der »Iran Human Rights Society« wurden allein in diesem Monat mehr als 85 Todesurteile vollstreckt. mth

Bonn

Bundeszentrale für politische Bildung streicht Studienreisen nach Israel

 04.08.2026

Berlin

Nach antisemitischer Beschimpfung: Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

Nach Beleidigungen gegenüber Gästen und Beschäftigten des jüdischen Kulturschiffs MS Goldberg auf dem Berliner Wannsee hat die Polizei Ermittlungen wegen Volksverhetzung aufgenommen

 04.08.2026

Kommentar

Politische Pünktchensammler

Ewig bewegte Palästina-Aktivisten wie Javier Bardem und israelische Politiker nutzen den Massenansturm auf Ceuta für politisch unwürdige Spielchen

von Nils Kottmann  04.08.2026

Justiz

Israel-Kritik mit Swastika und Davidstern? Könnte durchgehen

Für das Pfälzische Oberlandesgericht ist Schmähkritik an Israel samt Verwendung von Hakenkreuzen und Holocaustvergleichen nur dann strafbar, wenn die Gegnerschaft zur NS-Ideologie nicht offensichtlich ist. Vielen geht das Urteil zu weit

von Michael Thaidigsmann  04.08.2026

Spanien

Hakenkreuz auf Maimonides-Statue in Córdoba geschmiert

Der Bürgermeister der Stadt verurteilte den Vorfall scharf und sprach von einem Hasssymbol mit einer besonders schwerwiegenden Botschaft

 04.08.2026

Magdeburg

Dieter Hallervorden, Sven Schulze und der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

Die Christdemokraten setzen bei ihrem Wahlkampf in Sachsen-Anhalt auf Unterstützung des anti-israelischen Komikers Dieter Hallervorden

 04.08.2026

Berlin

Mehr als 1000 Juristen sprechen sich für AfD-Verbotsverfahren aus

Die Experten haben einen offenen Brief an die Bundesregierung und die Bundestagsabgeordneten unterzeichnet

 04.08.2026

Potsdam

Ex-Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye ist tot

Der Journalist und Autor prägte als Gründer von »Gesicht Zeigen!« den Kampf gegen Rechtsextremismus. Nun ist seine Stimme verstummt

 04.08.2026

Dessau-Roßlau

Schulze: Ich habe eine andere Meinung zum Thema Völkermord

Auftritte des Kabarettisten Dieter Hallervorden bei CDU-Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt hatten bei den Christdemokraten teils für große Irritationen gesorgt. Der Spitzenkandidat verteidigt das Format

 04.08.2026 Aktualisiert