Judenhass

Polizei nimmt zwei Männer wegen geplantem Anschlag auf jüdische Gemeinde fest

Foto: picture alliance / CHROMORANGE

In Großbritannien sind zwei Männer wegen Terrorverdachts angeklagt worden, weil sie einen Anschlag auf die jüdische Gemeinde geplant haben sollen.

Den Verdächtigen im Alter von 36 und 50 Jahren werden Anschlagspläne im Nordwesten Englands vorgeworfen, wie die britische Nachrichtenagentur PA am Dienstag meldete. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hatten sie die jüdische Gemeinde sowie Mitglieder der Strafverfolgung und des Militärs ins Visier nehmen wollen.

Die Männer sollen Taten zwischen Dezember 2023 und Mai 2024 vorbereitet haben, meldete PA. Einem dritten Verdächtigen im Alter von 35 Jahren wird vorgeworfen, Informationen über einen Terroranschlag nicht weitergegeben zu haben. Die Männer waren vergangene Woche festgenommen worden und am Dienstag in London vor Gericht erschienen.

Ihnen sei bewusst, welche Auswirkungen es vor allem auf die jüdische Gemeinde habe, von den Anschlagsplänen zu erfahren, teilte die Greater Manchester Police mit. Die Polizei arbeite eng mit der Organisation Community Security Trust (CST) zusammen, die sich für die Sicherheit der Gemeinden einsetze.

Die Organisation teilte mit, der Fall zeige, warum die jüdische Gemeinde so umfassende Sicherheitsmaßnahmen benötige. Es handle sich um schwerwiegende Anschuldigungen eines Terroranschlags gegen britische Juden in einer Zeit, in der ein Rekord an antisemitischen Hassverbrechen gemeldet werde. dpa

Brandenburg

Brandanschlag: Jüdische Gemeinden stellen sich hinter Büttner

Im Fall des Brandanschlags auf das Anwesen des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten gibt es viele offene Fragen. Die örtliche jüdische Gemeinde solidarisiert Sicherheit mit Andreas Büttner

 15.05.2026

Belgien

Uni-Rektorin: »Haben bereits viele Partnerschaften verloren«

Die Besetzer verlangen einen vollständigen Boykott Israels und wollen weitermachen - obwohl die Uni-Leitung ihnen nun erneut entgegenkam

von Michael Thaidigsmann  15.05.2026

USA

Gericht setzt Sanktionen gegen Francesca Albanese aus

Ein Richter in Washington hat Sanktionen der Trump-Regierung gegen die UN-Berichterstatterin vorerst gestoppt. Die USA werfen ihr Voreingenommenheit und Antisemitismus vor

 15.05.2026

London

König Charles besucht Opfer der Messerattacken in Golders Green

Der Monarch spricht auch mit dem 76-jährigen Norman Shine, der im April bei einer antisemitisch motivierten Mersserattacke an einer Bushaltestelle am Hals verletzt worden war

 15.05.2026

Würzburg

Schuster sieht Gleichgültigkeit bei Judenhass - Zivilcourage gefragt

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, warnt vor einem Wegsehen bei Antisemitismus in Deutschland. Und gibt konkrete Tipps, wie man auf judenfeindliche Sprüche reagieren sollte

 15.05.2026

Peking

Trump erhöht Druck auf Iran

»Ich werde nicht mehr besonders lange geduldig sein«, sagt der amerikanische Präsident

 15.05.2026

Spanien

FC Barcelona distanziert sich von Jungstar Yamal – Entschuldigung an israelische Fans

»Wir möchten betonen, dass der betreffende Moment im Vorfeld von keiner mit dem FC Barcelona verbundenen Partei geplant war«, schreibt der Verein auf Hebräisch

 15.05.2026

Bern

Mengele-Akten endlich öffentlich

Der Schweizer Nachrichtendienst blockierte den Zugang zu diesen Unterlagen jahrzehntelang. Nun wird diese Sperre aufgehoben

von Nicole Dreyfus  14.05.2026

Mittelmeer

Gaza-Hilfsflotte sticht von Türkei aus erneut in See

Israel wirft einigen Aktivisten Verbindungen mit der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen vor

 14.05.2026