Berlin

Israelfeindliche Hacker kapern Instagram-Konto der CSU

Berlin

Israelfeindliche Hacker kapern Instagram-Konto der CSU

Die Partei vermutet einen Zusammenhang mit der Israelreise von Alexander Dobrindt

 28.11.2024 11:58 Uhr

Israelfeindliche Aktivisten haben am Mittwoch den Instagram-Account der CSU im Deutschen Bundestag kurzzeitig übernommen. Sie missbrauchten den gekaperten Kanal für die Veröffentlichung von mehreren Posts mit szenetypischen Parolen.

Nach Angaben der CSU konnte das Problem in Zusammenarbeit mit Meta, – dem Konzern, der Instagram betreibt –, zügig gelöst werden. Die CSU kontrolliert ihren Account seit dem Abend wieder.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Neben israelfeindlichem Inhalt posteten die Hacker auch Beleidigungen. Der Vorfall steht nach Ansicht der CSU »offenbar in Zusammenhang mit der Israel-Reise des Vorsitzenden der CSU im Bundestag, Alexander Dobrindt«, wie es in einer Mitteilung der Partei auf Instagram heißt.

Lesen Sie auch

Dobrindt war am Montag in Jerusalem mit Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Er hatte den vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ausgestellten Haftbefehl gegen den israelischen Ministerpräsidenten und dessen früheren Verteidigungsminister Joav Gallant scharf kritisiert.

Auch hatte sich Dobrindt im Norden Israels die durch den Terror der libanesischen Terrororganisation Hisbollah verursachte Zerstörung zeigen lassen. im

Meinung

Die Hybris des Jens Spahn

Mit seinem Verhalten hat der CDU-Politiker nicht nur der eigenen Partei geschadet, sondern der Demokratie

von Ralf Balke  21.07.2026

Washington D.C.

US-Geheimdienste erwarten keine Kursänderung Teherans nach neuen Angriffen

Die neue Lageeinschätzung wurde der Regierung von Präsident Donald Trump bereits vorgelegt

 21.07.2026

Statistik

Opferberatungsstellen: 3.167 Fälle rechter Gewalt im Jahr 2025

Die nichtstaatlichen Opferberatungsstellen verzeichnen nach dem Rekordjahr 2024 den zweithöchsten Wert an rechter Gewalt. Am häufigsten war das Tatmotiv Rassismus. Besonders nahmen Angriffe auf politische Gegnerinnen und Gegner zu

 21.07.2026

Projekt

Ein Denkmal für gefallene Soldaten und ermordete Juden

Ein Dorf will mit einer Gedenkstätte an die Opfer der NS-Zeit erinnern. Das geplante gemeinsame Gedenken an gefallene Soldaten und ermordete Juden ruft ein unterschiedliches Echo hervor

von Jens Bayer-Grimm  21.07.2026

München

Schmerz und offene Fragen auch zehn Jahre nach OEZ-Anschlag

Am 22. Juli 2016 erschoss ein rechtsextremer 18-Jähriger am Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun junge Menschen. Noch immer sind für die Angehörigen viele Fragen offen

von Susanne Schröder  21.07.2026

Köln

Bewährungsstrafen gegen frühere Mitglieder antisemitischen Goyim-Netzwerks

Es geht um die Beteiligung an einer Verbreitung von Judenhass-Propaganda

 21.07.2026

Höchberg

DIG-Mitglied wegen Israel-Anstecker angegriffen und schwer verletzt

Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes

 21.07.2026 Aktualisiert

Beirut

USA: Erste Schritte bei »Pilotzonen« im Südlibanon

Nach jahrzehntelangem Kriegszustand gab es zuletzt Annäherungsversuche zwischen Israel und dem Libanon. Nun verkündet das US-Außenministerium als Vermittler einen weiteren Schritt

 21.07.2026

Washington D.C.

Trump: »Netanjahu wird unter keinen Umständen festgenommen«

Der amerikanische Präsident wendet sich gegen die Aussage des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani, der eine Festnahme prüfen lässt

 21.07.2026