Berlin

Internationale Tourismusbörse ITB ohne Israel

Foto: picture alliance/dpa

Bei der Internationalen Tourismusbörse (ITB) sollten sich in den Hallen unter dem Berliner Funkturm von Dienstag bis Donnerstag fast 6000 Aussteller aus mehr als 160 Ländern präsentieren. In diesem Jahr überschattet jedoch die Lage im Nahen Osten die weltgrößte Reisemesse.

So ist Israel in diesem Jahr nicht vertreten. Am Sonntag teilte das israelische Tourismusbüro mit, dass man »aufgrund der aktuellen Situation und Lage im Nahen Osten« nicht an der diesjährigen ITB teilnehmen werde. Diese Entscheidung habe das Jerusalemer Tourismusministerium getroffen.

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Auch viele Fachbesucher und Aussteller aus anderen Ländern können nicht anreisen. Nicht nur ist der Flugverkehr von und nach Tel Aviv betroffen. Die Fluggesellschaften Emirates, Etihad und Qatar Airways hatten ebenfalls den Betrieb eingestellt.

»Der Krieg im Nahen Osten führt uns vor Augen, wie sensibel und verletzlich der Tourismus ist«, erklärte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, zur Eröffnung der ITB. »Wenn das Reisen zum Erliegen kommt, schließt sich ein Fenster zur Welt.« ddk

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