Berlin

Güner Balci: Halb nackt und mit Bauchpiercing auf Hamas-Demo passt nicht

Güner Balci Foto: picture alliance/dpa

Die Integrationsexpertin Güner Balci hat kein Verständnis für linksgerichtete Aktivisten, die gemeinsam mit Islamisten und Unterstützern des palästinensischen Terrors gegen Israel demonstrieren. »Da laufen hinter schwarz verschleierten Frauen, die voller Inbrunst auf Arabisch Tod den Juden brüllen, halb nackte Frauen mit bunten Haaren her. Die verstehen nichts, es ist ihnen aber auch egal«, sagte die Integrationsbeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln der Zeitung »Die Welt«.

»Mit Hitler-Freunden Seite an Seite marschieren, weil diese wunderbare Gesellschaft ihnen ermöglicht hat, sich individuell mit Nasenring und Bauchpiercing zu entfalten«, bezeichnete die 49-Jährige mit türkischen Wurzeln als »Wohlstandsverwahrlosung«.

Lesen Sie auch

Das israelfeindliche Weltbild von Islamisten vertrage sich sehr gut mit linken Ideologien, so Balci. Dabei unterstützten Linke auf Pro-Hamas-Demonstrationen eine Gesellschaft, »in der sie selbst nicht überleben würden«. Sie selbst seien aber voller Hass und für Gewalt.

Balci, die als Autorin und Dokumentarfilmerin zu Migrationsthemen bekannt wurde, sieht jüdisches Leben in Deutschland durch die Einwanderung antisemitischer Muslime gefährdet.

»In der muslimischen Welt gibt es eine einzige Erzählung von Israel, und das ist die, dass da ein Staat, der auf geraubtem Land errichtet wurde, durch Blutvergießen existiert und Kinder mordet«, sagte sie. Damit wüchsen auch Leute auf, die in Deutschland einwanderten. »Das Resultat sehen wir jetzt auf den Straßen.« kna/ja

Teheran

Irans Vizeaußenminister: »Entweder siegen wir oder werden zu Märtyrern«

Nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump zeigt sich die iranische Regierung kampfbereit. Der Vizeaußenminister findet deutliche Worte

 19.05.2026

Europäische Union

»Terror-Rente«: Brüssel vertraut Zusicherungen aus Ramallah

In ihrer Antwort auf die Anfrage der Europaabgeordneten Hildegard Bentele bleibt EU-Kommissarin Dubravka Šuica vage, was die Zahlungen an palästinensische Terroristen angeht

von Michael Thaidigsmann  19.05.2026

Berlin

Anstehende Abgeordnetenhauswahl: Jüdischer Verein warnt vor AfD und Linken

Laut »WerteInitiative« sind beide Parteien ein Risiko für die jüdische Gemeinschaft. Auf unterschiedliche Weise spielten sie Minderheiten gegeneinander aus, heißt es in einem Positionspapier

 19.05.2026

Essay

Wie die »New York Times« Israel verteufelt

Der Autor Nicholas Kristof überzieht Israel in einem Meinungsbeitrag mit ungeheuerlichen Vorwürfen. Doch belastbare Beweise für seine Behauptungen legt er nicht vor – und schadet damit dem Journalismus

von Daniel Neumann  19.05.2026

Kiel

TKMS und Elbit vertiefen Partnerschaft bei Marinetechnik

Während das deutsche Unternehmen seine Erfahrung im U-Boot- und Marineschiffbau einbringen will, sollen die Israelis vor allem Elektronik-, Sensor- und Waffentechnologie liefern

 19.05.2026

Berlin

Studie dokumentiert zunehmende Bedrohungslage jüdischer Wissenschaftler

Die Analyse des Netzwerks Jüdischer Hochschullehrender fasst erstmals entsprechende Vorfälle an mehr als 100 Hochschulstandorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen

 19.05.2026

Berlin

Neuer Förderaufruf: Projekte gegen Antisemitismus gesucht

Nach der Fördergeldaffäre nimmt der Berliner Senat einen neuen Anlauf. Für Projekte gegen Judenhass soll ein Aktionsfonds geschaffen werden

 19.05.2026

Washington

Trump: Geplanter Angriff auf Iran vorerst gestoppt

»Wenn wir ein Abkommen mit Iran erreichen können, ohne sie in Grund und Boden zu bombardieren, wäre ich sehr glücklich«, so der US-Präsident

 19.05.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« erhält Tacheles-Preis

Der Tacheles-Preis wird alle zwei Jahre an Personen oder Organisationen verliehen, die sich für die Sicherung einer jüdischen Zukunft in Deutschland einsetzen. Die Laudatio hält der neue WELT-Chefredakteur Helge Fuhst

 18.05.2026