Berlin

Güner Balci: Halb nackt und mit Bauchpiercing auf Hamas-Demo passt nicht

Güner Balci Foto: picture alliance/dpa

Die Integrationsexpertin Güner Balci hat kein Verständnis für linksgerichtete Aktivisten, die gemeinsam mit Islamisten und Unterstützern des palästinensischen Terrors gegen Israel demonstrieren. »Da laufen hinter schwarz verschleierten Frauen, die voller Inbrunst auf Arabisch Tod den Juden brüllen, halb nackte Frauen mit bunten Haaren her. Die verstehen nichts, es ist ihnen aber auch egal«, sagte die Integrationsbeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln der Zeitung »Die Welt«.

»Mit Hitler-Freunden Seite an Seite marschieren, weil diese wunderbare Gesellschaft ihnen ermöglicht hat, sich individuell mit Nasenring und Bauchpiercing zu entfalten«, bezeichnete die 49-Jährige mit türkischen Wurzeln als »Wohlstandsverwahrlosung«.

Lesen Sie auch

Das israelfeindliche Weltbild von Islamisten vertrage sich sehr gut mit linken Ideologien, so Balci. Dabei unterstützten Linke auf Pro-Hamas-Demonstrationen eine Gesellschaft, »in der sie selbst nicht überleben würden«. Sie selbst seien aber voller Hass und für Gewalt.

Balci, die als Autorin und Dokumentarfilmerin zu Migrationsthemen bekannt wurde, sieht jüdisches Leben in Deutschland durch die Einwanderung antisemitischer Muslime gefährdet.

»In der muslimischen Welt gibt es eine einzige Erzählung von Israel, und das ist die, dass da ein Staat, der auf geraubtem Land errichtet wurde, durch Blutvergießen existiert und Kinder mordet«, sagte sie. Damit wüchsen auch Leute auf, die in Deutschland einwanderten. »Das Resultat sehen wir jetzt auf den Straßen.« kna/ja

Sachsen-Anhalt

Eine Woche voller Eklats

Nach der Wahl des Landtagspräsidiums bröckelt die »Brandmauer« in der CDU weiter. Das Gedenken in Halle bot einen Vorgeschmack auf ein Land unter AfD-Regierung

von André Anchuelo  14.10.2026

Ministerpräsident Sven Schulze (CDU)

Landtag von Sachsen-Anhalt

Ministerpräsidenten-Wahl: CDU will im dritten Wahlgang im Plenarsaal sein

Bei der Ministerpräsidentenwahl in Sachsen-Anhalt will die CDU den Plenarsaal zunächst verlassen. Für einen möglichen dritten Wahlgang kündigt Fraktionschef Sven Schulze ein anderes Vorgehen an. AfD und BSW stellen einen Antrag zum Krieg in der Ukraine

 14.10.2026

Berlin

»Eine gute Wahl«: Bundesregierung ernennt von Schnurbein zur Beauftragten für jüdisches Leben

Die 52-jährige EU-Beamtin ist am Mittwoch offiziell zur Nachfolgerin von Felix Klein bestellt worden. Aus den jüdischen Verbänden und Gemeinden kamen unisono positive Reaktionen

von Michael Thaidigsmann  14.10.2026

Regierungsbildung in Berlin

Banaszak: Emdes Fraktions-Aus war Grundlage für Sondierungen

Nach einer neuen Erklärung der Linken-Fraktion stoppten SPD und Grüne die laufenden Gespräche. Die Grünen-Landesvorsitzende Stahr fordert: Linke muss sich erklären

 14.10.2026

Regierungsbildung in Berlin

Schwerdtner bedauert Gesprächspause in Berlin

Die Gespräche über eine rot-grün-rote Regierung in Berlin liegen auf Eis. Linken-Bundeschefin Ines Schwerdtner hält die Erklärung ihrer Fraktion zu Antisemitismus dennoch für ausreichend

 14.10.2026

Berlin

Julia Klöckner: AfD-Verbotsverfahren nicht »aus dem Bauch heraus starten«

Die CDU-Bundestagspräsidentin warnt davor, die Rechtsaußen-Partei zum »Märtyrer« zu machen

 14.10.2026

Unterbrochene Sondierungen

Berliner CDU an Grüne und SPD: »Hand ist ausgestreckt«

Die Regierungsbildung zwischen Linken, Grünen und SPD in Berlin stockt. Nach der überraschenden Unterbrechung der Sondierungen meldet sich ein Wahlverlierer zu Wort

 14.10.2026

Ernennung

Zentralrat und Grüne loben neue Antisemitismusbeauftragte

Katharina von Schnurbein soll neue Antisemitismusbeauftragte des Bundes werden. Der Zentralrat der Juden reagiert sehr positiv

von Christoph Arens  14.10.2026

Berlin

Streit um Antisemitismus: SPD und Grüne unterbrechen Sondierungsgespräche

Die Linke will eine rot-grün-rote Koalition in der Hauptstadt schmieden. Doch Grüne und SPD setzen erstmal ein Stoppschild. Auslöser ist der Umgang der Linken mit dem Thema Antisemitismus

 13.10.2026