Berlin

»Das Mullah-Regime muss jetzt fallen«

Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland Foto: picture alliance / Ipon

Angesichts der massiven Proteste im Iran und Berichten über getötete Demonstranten hat sich der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, mit scharfen Worten zu Wort gemeldet. In »Bild« fordert er ein Ende der Zurückhaltung gegenüber Teheran und ein klares politisches Signal aus Deutschland.

Schuster verwies darauf, dass sich derzeit hunderttausende Menschen im Iran offen gegen die Führung der Islamischen Republik stellten. Sie forderten »todesmutig den Sturz der Mullahs und das Ende eines Terrorstaats«, der die eigene Bevölkerung seit Jahren brutal unterdrücke – insbesondere Frauen – und zugleich international zu den gefährlichsten Financiers des Terrorismus gehöre.

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Deutschland dürfe in dieser Situation nicht länger zögern. Es sei eine »historische Stunde«, in der diplomatische Zurückhaltung fehl am Platz sei, erklärte Schuster. Notwendig seien jetzt entschlossenes Handeln und Zivilcourage. Jede Form des Abwartens sende das falsche Signal.

Die Bundesregierung müsse sich unmissverständlich an die Seite der iranischen Bevölkerung stellen – ebenso wie an die der Exil-Iraner in Deutschland, die seit Jahren unter Lebensgefahr für Freiheit und politische Veränderung kämpften. Das Signal aus Politik und Zivilgesellschaft müsse klar sein: »Die Zeit ist gekommen. Das Mullah-Regime muss jetzt fallen.« im

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