Iran

Getöteter Ayatollah Chamenei soll am 9. Juli beerdigt werden

Ayatollah Ali Chamenei Foto: picture alliance / Anadolu

Mehr als hundert Tage nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei soll nun während des islamischen Trauermonats Muharram das Begräbnis stattfinden. Die offizielle Beisetzung des getöteten religiösen und politischen Oberhaupts ist für den 9. Juli in Chameneis Geburtsstadt Maschhad im Nordosten Irans geplant - neben dem Mausoleum von Resa, dem achten schiitischen Imam. 

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sollen jedoch bereits am 4. und 5. Juli Millionen Menschen in der Hauptstadt Teheran sowie am 6. Juli in der schiitischen Pilgerstadt Ghom Abschied von dem Ajatollah nehmen.

Chamenei wurde Ende Februar 2026 bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet. Er wurde 86 Jahre alt. Ajatollah Ali Chamenei war der oberste Führer und Religionsführer der Islamischen Republik, der das Land von 1989 bis zu seinem Tod führte. 

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Chameneis Bestattung war ursprünglich deutlich früher geplant, wurde jedoch mehrfach aus Sicherheitsgründen verschoben, auch weil die gesamte politische Führung an den Zeremonien teilnehmen müsste. Unklar ist zudem, ob sein Sohn und Nachfolger Modschtaba an der Beisetzung teilnehmen wird. 

Er war eine Woche nach der Tötung seines Vaters bei den US‑israelischen Angriffen auf Teheran zu dessen Nachfolger ernannt worden. Seitdem ist er jedoch nicht öffentlich aufgetreten, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und sogar über ein mögliches Ableben ausgelöst hat. dpa

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