Berlin

Erst zur Synagoge, dann zur Moschee

Michael Müller und Raed Saleh Foto: dpa

Als Zeichen gegen Rassismus wollen Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der SPD‐Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, am Freitag gemeinsam ein jüdisches und ein muslimisches Gotteshaus besuchen, teilte die Berliner Senatskanzlei am Montag mit. Anlass sind die derzeit stattfindenden internationalen Wochen gegen Rassismus.

Start der Tour ist die Synagoge am Fraenkelufer in Berlin‐Kreuzberg. Danach steht ein Besuch der Sehitlik‐Moschee in Berlin‐Neukölln auf dem Programm.

Empfang In der Synagoge werden die beiden Politiker vom Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, und vom Beauftragten der Gemeinde für interreligiösen Dialog und gegen Antisemitismus, dem Berliner Rabbiner Daniel Alter, begrüßt. In der Sehitlik‐Moschee empfängt der Moschee‐Vorsitzende Ender Cetin die Politiker.

Berlin sei eine durch Offenheit und Toleranz bestimmte Metropole, in der Menschen aus aller Welt friedlich zusammenleben, betonte Müller im Vorfeld. Deshalb müsse gegen jede Form rassistischer, antisemitischer und fremdenfeindlicher Gewalt Gesicht gezeigt werden.

Saleh betonte, Berlin sei eine Stadt der Vielfalt, ein gemeinsames Miteinander könne hier besonders gut gelingen. epd

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