Judenhass

Erneut israelfeindliche Ausfälle von Greta Thunberg

Greta Thunberg unterstützt offensichtlich den Terror der Hamas. Foto: (Screenshot)

Erneut sorgt Greta Thunberg, Gesicht des Klimakampfes aus Schweden, jenseits ihres eigentlichen politischen Betätigungsfeldes für Aufregung: Die 20-Jährige teilt auf Instagram einen klar israelfeindlichen Aufruf, in dem eine propalästinensische Organisation am heutigen Freitag zu einem globalen Generalstreik aufruft.

Thunberg teilte auf ihrem Instagram-Account einen Beitrag der Organisation »Palestine speaks«, die zum »globalen Generalstreik« aufruft, um ein Zeichen zu setzen »gegen den Genozid in Gaza und den repressiven Terror vieler westlicher Staaten gegen alle, die sich solidarisch mit Palästina zeigen und danach handeln« . Damit solle auf den Westen so viel »Druck ausgeübt werden, dass er seine rassistische Politik ändert«.

Der Account, den Thunberg weiterverbreitet und der im Absender noch den Zusatz »nakba_75« führt, ist als Stimme terrornaher Gruppen bekannt. Er bezeichnet sich selbst als »politische, feministische, demokratische, antirassistische Bewegung in Deutschland für palästinensische Rechte«. Die Parole »Palestine shall be free, from the river to the sea« – also ein freies »Palästina« vom Jordan bis zum Mittelmeer, was die Auslöschung Israels bedeuten würde – gehört zum Standard des Hetz-Kontos.

»Im Zeichen der Gaza-Solidarität«

Thunberg bezieht aber auch auf ihrem eigenen X-Account (vormals Twitter) aktiv Position gegen Israel und für die Terrororganisation Hamas, wie in der Vertaggung ersichtlich wird. Im Text werden zudem anti-israelische und antisemitische Attacken mit der Arbeit der, wie sie sich selbst bezeichnen, Klimaschützer von »Fridays for Future« vermischt. Der heutige 270. Protesttag der Klima-Kids soll ganz im Zeichen der Gaza-Solidarität stehen.

Diesen Aufruf für einen »Generalstreik« für den Terror unterstützt Greta Thunberg.

»Heute streiken wir in Solidarität mit Palästina und Gaza«, schreibt Thunberg auf dem Kurznachrichtendienst. »Die Welt muss ihre Stimme erheben und einen sofortigen Waffenstillstand, Gerechtigkeit und Freiheit für die Palästinenser und alle beteiligten Zivilisten fordern.«

Kein Wort zu dem unaussprechlichen Grausamkeiten der Hamas, dem Abschlachten von Kindern – noch nicht einmal eine Relativierung der Taten scheint in Thunbergs Argumentation notwendig. Was einzig zählt, ist die Solidarität mit Gaza.

Raketenangriffe wegen Räumungsklagen

Schon früh hatte Greta Thunberg offen ihre Sympathien für alles, was gegen Israel mobil macht, offengelegt. Schon im Oktober 2021 schrieb der Historiker Michael Wolffsohn in einem Kommentar der »Bild«-Zeitung: »FFF (Fridays for Futures, Anm. der Redaktion) muss sich fragen lassen, ob man bereit ist, für den Wortkampf gegen die Klimakatastrophe eine neue Judenkatastrophe hinzunehmen.«

Im Mai 2021, bei der bis zum 7. Oktober letzten Terrorwelle der Hamas, twitterte Thunberg unter anderem: »Grauenhaft, die Entwicklungen in Jerusalem und Gaza zu verfolgen #SaveSheikhJarrah«. Ihr Tweet bezog sich auf den Stadtteil Sheikh Jarrah in Jerusalem, den Araber für sich beanspruchen. Die Hamas als selbst ernannte Schutzmacht Jerusalems nahm Konflikte um Räumungsklagen gegen sechs arabische Familien zum Anlass für Raketenangriffe auf Jerusalem und weitere Regionen Israels.

Dublin

Irland beschließt Einfuhrstopp für Waren aus israelischen Siedlungen

Nach acht Jahren Debatte hat das irische Unterhaus ein Importverbot für Produkte gebilligt, die in israelischen Siedlungen im Westjordanland hergestellt werden

 09.07.2026

Genf

Bericht: UNESCO ehrte tote Terroristen als »Journalisten« – und korrigierte sich nie

Die UN-Unterorganisation soll die Fakten nie richtiggestellt haben, obwohl die Hamas und die Gruppe Islamischer Dschihad die Mitgliedschaften teils selbst öffentlich gemacht hatten

 09.07.2026

Nahost

USA weiten Angriffe auf Iran aus

US-Präsident Trump: »Das ist eigentlich kein Krieg.« Es gehe vielmehr um die »Entnuklearisierung des Iran«

 09.07.2026

Prozess

Mutmaßlicher Block-Entführer wollte wie James Bond sein

Er war Model und Fitnesstrainer, da erhielt er ein Angebot, von dem er sich geehrt fühlte: Er solle zwei Kinder der Familie Block retten, berichtet ein Zeuge. Seine Geschichte klingt wie ein Thriller

von Stephanie Lettgen  08.07.2026

Tel Aviv/Neapel

Israelische Touristin storniert Hotel in Italien nach BDS-Nachricht

Das Hotel Decumani Hotel De Charme verschickt E-Mails, in der es heißt, es unterstütze die Kampagne ›No Room for Genocide‹ der antisemitischen BDS-Kampagne

 08.07.2026

Krieg

Trump kündigt weitere Angriffe auf Iran an

In der Nacht zum Mittwoch hat das US-Militär Ziele im Iran bombardiert. Nach Aussage von US-Präsident Trump könnten weitere Angriffe folgen

 08.07.2026

Einspruch

Die Hitze spüren

Mascha Malburg empfindet die jüngsten Temperaturrekorde als Mahnung, die Schöpfung zu bewahren

von Mascha Malburg  08.07.2026

Meinung

Das Wiener Lueger-Denkmal muss weg!

Die Performance des jüdischen Künstlers Alon Ishay hat eine neue Debatte über den Umgang der österreichischen Hauptstadt mit ihrer antisemitischen Geschichte angestoßen

von Tobias Kühn  08.07.2026

Nahost

Bericht: Neue Angriffe im Süden des Libanon

Laut libanesischen Medien flog Israels Luftwaffe erneut Angriffe auf Ziele im Süden des Landes. Nach einem Schusswechsel dort meldet die israelische Armee den Tod eines Hisbollah-Terroristen

 08.07.2026