Ukraine-Krieg

Der Oligarch als Vermittler?

Roman Abramovich Foto: picture alliance/dpa/POOL

Ukraine-Krieg

Der Oligarch als Vermittler?

Roman Abramowitsch war laut Medienbericht am Zustandekommen von ukrainisch-russischen Verhandlungen beteiligt

 01.03.2022 18:25 Uhr

Der russisch-jüdische Oligarch Roman Abramowitsch hatte einem Medienbericht zufolge Anteil am Zustandekommen der ukrainisch-russischen Verhandlungen, deren erste Runde am Montag nahe der belarussisch-ukrainischen Grenzen stattfand. Er sei in Belarus vor Ort gewesen, um die Gespräche zu begleiten, heißt es in dem Bericht.

Abramowitsch sei von der ukrainischen Seite gebeten worden, beim Zustandekommen der Gespräche behilflich zu sein. Der Oligarch, der unter anderem auch israelischer Staatsbürger ist, gilt als Putin-nah.

Am Samstagabend wurde bekannt, dass Abramowtisch die Verwaltung des englischen Champions-League-Siegers FC Chelsea an die Treuhänder der wohltätigen Stiftung des Fußball-Clubs abgegeben hat. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine war er zunehmend in die Kritik geraten.

Der ukrainisch-russische Regisseur und Produzent Oleksandr Rodnjanskyj, dem Nähe zu Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj nachgesagt wird, sagte unterdessen der »Jerusalem Post«, er und weitere russische Juden seien von der ukrainischen Regierung um Vermittlung im derzeitigen Krieg gebeten worden. Daraufhin habe er Abramowitsch kontaktiert. ja

USA

Amerikas nächster Präsident?

Rahm Emanuel gilt als Hoffnungsträger der Demokraten und steht für einen Kurs der Mitte – sowohl in innenpolitischen Fragen als auch im Verhältnis zu Israel. Eine Annäherung

von Joshua Schultheis  20.08.2026

München

Knobloch in Zeiten von Judenhass: »Ich habe mich getäuscht«

Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden spricht offen über ihre Enttäuschung: Warum die Reaktion auf das Hamas-Massaker ihr nicht genügt und der Judenhass sie tief erschüttert

 20.08.2026

Florida

Nach antisemitischen Angriffen: »Hebräischer Hammer« gewinnt Vorwahl

Der jüdische Abgeordnete Randy Fine, ein republikanischer Israel-Unterstützer, setzt sich gegen den Antisemiten Dan Bilzerian durch

 20.08.2026

Berlin

Medienbericht: Andreas Franck will nicht Antisemitismusbeauftragter werden

Das Bundesinnenministerium wollte die Absage Francks auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren

 20.08.2026

Mar del Plata

Argentinien entlässt Bundesrichter wegen antisemitischer Äußerungen

Der Justizrat sieht einen schweren Verstoß gegen die für Richter geltenden Anforderungen an Anstand und Unparteilichkeit

 20.08.2026

München

Brandanschlag auf jüdisches Gemeindezentrum: Hinweise auf deutschen Täter verdichten sich

56 Jahre nach dem tödlichen Anschlag in der Reichenbachstraße 27 legen die Ermittler einen neuen Erkenntnisstand vor

 20.08.2026

Berlin

Umfrage: Mehrheit lehnt AfD-geführte Regierung im Osten ab

Die zumindest in Teilen rechtsextremistische Partei kann bei den Landtagswahlen im Osten mit hohen Stimmanteilen rechnen. Die Möglichkeit, dass sie im Anschluss einen Ministerpräsidenten stellen könnte, stößt überwiegend auf Ablehnung

 20.08.2026

Washington D.C./Teheran

Trump droht Iran mit »Wirtschaftskrieg«

Ob auf militärischer oder diplomatischer Ebene: Sichtbare Erfolge seines Kriegs gegen den Iran bleibt der amerikanische Präsident schuldig. Nun verschärft er die Rhetorik. Iranische Medien zeigen sich unbeeindruckt

 20.08.2026

Medien

Protokollant des täglichen Irrsinns

Der Publizist Henryk M. Broder wird heute 80 Jahre alt. Eine persönliche Würdigung

von Reinhard Mohr  20.08.2026