UNO-Generalversammlung

Biden will auch Netanjahu treffen

US-Präsident Joe Biden Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

US-Präsident Joe Biden will am Rande der UN-Generalversammlung in der kommenden Woche in New York auch weitere Regierungschefs treffen. Unter anderem seien am Mittwoch Gespräche mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geplant, sagte Berater Jake Sullivan am Freitag in Washington.

Netanjahu besucht rund um die UN-Vollversammlung erstmals die USA nach seiner Rückkehr ins Amt Ende vergangenen Jahres. Eine direkte Einladung Netanjahus ins Weiße Haus steht offiziell aus. Im Sommer hatten sich Biden und Netanjahu auf ein Treffen »im Herbst« verständigt. Beobachter werten das als Ausdruck dafür, dass Biden mit der Politik von Netanjahus rechts-religiöser Regierung unzufrieden ist.

Sullivan sagte weiter, Biden werde zuvor am Dienstag vor den Vereinten Nationen sprechen und dabei um weltweit größere Anstrengungen für mehr Demokratie werben. Bidens Rede solle davon handeln, wie die USA gemeinsam mit anderen Ländern die Welt führen wollen. Außerdem wolle er mit UN-Generalsekretär António Guterres zu einem separaten Gespräch zusammenkommen, sagte Sullivan.

Jom Haazmaut

Leipzig feiert den 78. Unabhängigkeitstag Israels

Botschafter Ron Prosor spricht von »Optimismus, Lebensfreude und Tatendrang«

von Detlef David Kauschke  29.04.2026

Berlin

Finanzsenator übernimmt Amt von Sarah Wedl-Wilson

Stefan Evers soll die Leitung der Kulturverwaltung mit übernehmen - zumindest für die nächsten fünf Monate

 29.04.2026

Nahost

Israel beklagt Toten nach Hisbollah-Drohnenangriff

Ein ziviler Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums ist tot. In Nordisrael wächst der Unmut über die Waffenruhevereinbarung mit dem Libanon

 29.04.2026

Nahost

USA verschärfen Druck auf Iran, Trump setzt auf lange Blockade

Der US-Präsident lässt mehrere Optionen prüfen. Zugleich verhängt seine Regierung neue Sanktionen gegen mutmaßliche Finanznetzwerke Teherans

 29.04.2026

New York

Altkanzler Scholz mit Leo-Baeck-Medaille ausgezeichnet

Bundeskanzler Friedrich Merz kassiert nach seiner Kritik am US-Vorgehen im Iran heftige Kritik. US-Präsident Trump zürnt. Altbundeskanzler Scholz beschwichtigt

 29.04.2026

Medien

Springer-Chef Döpfner nimmt »Politico«-Redaktion in die Pflicht

Niemand sollte für Axel Springer arbeiten, wenn er Israels Existenzrecht anzweifelt, stellt Mathias Döpfner nach Kritik aus der »Politico«-Redaktion klar

 29.04.2026

Washington D.C.

Trump attackiert Merz: »Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!«

Der US-Präsident ist verärgert über die Kritik des Bundeskanzlers am Iran-Krieg

 28.04.2026

Nahost

Verdrehte Moral

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  28.04.2026 Aktualisiert

Offener Brief

Schramm warnt vor Rechtsruck in Sachsen-Anhalt

Der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen warnt vor wachsendem Nationalismus und einem möglichen Rechtsruck in Sachsen-Anhalt. Die AfD lehnt er klar ab und bezeichnet sie als »nicht wählbar«

 28.04.2026