Meinung

Linke und Islamisten stehen Seite an Seite

Berlin war am Samstag die Hauptstadt des Israel-Hasses! Zwei Demos, zwei Gesichter derselben Hetze.

In Mitte: Rund 60.000 Teilnehmer, aufgerufen von der Linkspartei. Dort wurde hemmungslos »Intifada« gebrüllt – ein Aufruf zu Terror und Mord. Transparente relativierten den Holocaust, Täter wurden zu Opfern verdreht, Hamas-Mörder zu »Widerstandskämpfern« verklärt. Und mittendrin: Die Linke, eine Partei im Bundestag, die Antisemitismus nicht nur duldet, sondern ihm eine politische Bühne bietet.

In Kreuzberg: Noch radikaler, noch unverhohlener. 3000 Islamisten und Linksradikale feierten Hamas-Boss Yahya Sinwar – den Mann, der das schlimmste Massaker an Juden seit der Shoa zu verantworten hat. Israels Existenzrecht? Abgelehnt! Polizei? Angegriffen! Presse? Behindert!

Wer am Samstag hinsah, sah keine »Kritik an Israel«. Er sah blanken Judenhass, verhüllt als »Solidarität«.

So unterschiedlich beide Aufmärsche wirken – sie eint dasselbe Ziel: vermutlich Israel zu vernichten. Und sie missbrauchen das Leid der Menschen in Gaza schamlos für ihre Hetze und Ideologie.

Es ist ein Skandal, dass die Berliner Behörden diese Aufmärsche überhaupt zuließen. Noch skandalöser: Dass die Linkspartei selbst Antisemitismus, Terror-Parolen und Hass auf Juden toleriert und organisiert. Damit ist klar: Der Schulterschluss von Islamisten und Linksradikalen ist keine Randerscheinung mehr – er ist mitten in Berlin Realität.

Wer am Samstag hinsah, sah keine »Kritik an Israel«. Er sah blanken Judenhass, verhüllt als »Solidarität«. Vereint gegen Israel, gegen Juden, gegen unsere Demokratie.

Der Autor ist gebürtiger Iraner, Video-Journalist und lebt in Berlin.

Meinung

Was Deutschland von Albanien lernen kann

Wer immer noch überrascht tut und nicht konsequenter gegen die Mullahs vorgeht, handelt nicht nur fahrlässig, sondern lädt ihre Killer geradezu ein

von Ralf Balke  02.07.2026

Meinung

Warum Hessens Vorstoß mit der Meinungsfreiheit vereinbar ist

Die Landesregierung will die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe stellen. Mit einer veränderten Begründung und anderen leichten Modifikationen wäre der umstrittene Entwurf grundgesetzkonform

von Fiete Kalscheuer  01.07.2026

Künstliche Intelligenz

Ich schreibe, also bin ich

Noch nie war es so einfach, Gedanken mit KI in Worte zu fassen. Doch was bedeutet das für unser Denken, unseren Journalismus und eine der grundlegendsten menschlichen Fähigkeiten?

von Nicole Dreyfus  01.07.2026

Interview

»Es fehlte am fußballerischen Können, nicht am Glück«

Sportreporter-Legende Marcel Reif über das WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft, Jürgen Klopp und die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026

Meinung

Maccabiah ist gelebte Selbstbehauptung

Gerade jetzt ist es für jüdische Sportler wichtig, in Israel Kraft zu tanken. Es geht nicht nur um Sport, sondern auch um Selbstbehauptung und ein tieferes Verständnis für das Land

von Alon Meyer  30.06.2026

Kommentar

Für Islamisten existiert kein Kindeswohl

In glühender Hitze wurden Kinder von Islamisten gefesselt durch Berlin geführt. Dass so etwas mitten in der Hauptstadt geschehen kann, ist die Folge einer fehlgeleiteten Migrationspolitik

 30.06.2026

Kommentar

250 Gründe, die USA zu lieben

Am 4. Juli 1776 wurden die Vereinigten Staaten gegründet. Eine etwas andere Liebeserklärung

von Imanuel Marcus  30.06.2026

Meinung

Georg Restle, die Jüdische Allgemeine und der berüchtigte Scheck aus Jerusalem

Früher hätte man Journalisten wie Restle, die Juden unterstellen, sie seien nur Sprachrohr einer Regierung in Israel, die Eignung als Politik-Redakteure beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk abgesprochen. Zu Recht

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026

Essay

Das Kopftuch, der Zwang und die Freiheit

Die radikalen Kräfte in der muslimischen Community bestimmen zunehmend den Kurs. Wenn dies ohne Gegenwehr von den moderaten Kräften hingenommen wird, ist irgendwann der Kipppunkt erreicht

von Daniel Neumann  28.06.2026 Aktualisiert