Kommentar

250 Gründe, die USA zu lieben

Foto: picture alliance / Anadolu

Mit einer Unterbrechung habe ich insgesamt sieben Jahre meines Lebens in den USA verbracht. Warum liebe ich das Land? Zum 250. Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten sind hier 250 Gründe aufgelistet, die erklären, warum ich die USA – trotz Donald Trump – immer noch für etwas ganz Besonderes halte.

1. Spaziergänge entlang der japanischen Kirschblütenbäume am Tidal Basin in Washington D.C.

2. Gespräche mit Amish-Leuten auf einem Markt im ländlichen Pennsylvania – auf Deutsch

3. Der Genuss von Cheddar-Käse auf Weißbrot

4. Leben unter 6,3 Millionen anderen Juden

5. Die Songs des 2017 verstorbenen Soul-Sängers Leon Ware aus Detroit

6. Ein Besuch in einem deutschen Restaurant im Bundesstaat New York, dessen Kellnerin das Wort »Spätzle« nicht aussprechen kann

7. Ein Ausflug in die Catskill Mountains bei New York

8. Latinos an der Ostküste mit einem mexikanischen Spanisch-Akzent überraschen

9. Der Geruch nasser Straßen nach Regenfällen in Cincinnati

10. Die Kinderbücher von Sandra Boynton

11. Mein früheres Studio Apartment an der Connecticut Avenue in D.C.

12. Morgens um 3.00 Uhr bei Safeway einkaufen

13. Der Übergang von der glühenden Hitze in Fresno zur frischen Luft in San Francisco

14. Das National Air and Space Museum in Washington D.C.

15. Das frühere Werk des Jazz-Gitarristen Norman Brown

16. Konzerte im »Birchmere« in Alexandria (Virginia)

17. Drive-In-Banken in Washington D.C.

18. Erinnerungen an die Geburt meiner Tochter im Inova Alexandria Hospital

19. Die musikalische Begleitung bei der Oscar-Vergabe und anderen Massenkultur-Events

20. Privat-Flohmärkte (Yard Sales) in amerikanischen Städten

21. Der Komfort von angebotenen Mietwohnungen, inklusive Teppich, Mikrowelle und Gemeinschaftspool

22. Menschen »wie du und ich« in Brooklyn

23. Die Road Runner-Cartoons der 70er-Jahre

24. Unmengen an kühlendem Eis in Getränken

25. Flüge nach New York, Newark, Atlanta und Houston mit der legendären Gesellschaft Pan American Airlines

26. Erinnerungen aus den Rocky Mountains im Jahr 1969, inklusive Müll fressender Bären auf Campingplätzen

27. Statements zu Israel und Nahost von Alan Dershowitz, Dennis Prager, David Brog und anderen Kommentatoren

28. Cremige Erdnussbutter made in America

29. Erinnerungen an einen kleinen Ausflug nach Baltimore

30. Ein Interview mit Eugene Cernan, der als bisher letzter Mensch die Mondoberfläche betrat

31. Die Performance der republikanischen Abgeordneten Elise Stefanik bei einer Kongress-Anhörung zum Thema Antisemitismus an Universitäten am 5. Dezember 2023

32. Katz’s Delicatessen in New York

33. Ein langer Aufenthalt auf dem Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport mit neuen Latino-Freunden im Jahr 1981

34. Der Krankenhaus-Arzt in Alexandria (Virginia), der mir 1998 nach einem heftigen Allergieanfall mit Atemnot erklärte, der Tod sei »problematisch« und müsse vermieden werden

35. Die Instrumentalstücke der legendären kalifornischen Band Seawind

36. Die bisher nur auf Fotos begutachteten Landschaften von New England

37. Die unverkrampfte amerikanische Herangehensweise ans Dating

38. Performances des jüdischen Comedians Lewis Black aus New York

39. Die Redegewandtheit von Tim Walz

40. Eine Fotosession am Lincoln Memorial

41. Die Faszination der Mondlandung vom 20. Juli 1969

42. Erinnerungen an Silvester 2000 am Times Square

43. Das Werk des Flötisten Hubert Laws aus Houston

44. Die Diversität der Amerikaner und Zuwanderer in großen Städten

45. Die Unterstützung der Vereinigten Staaten für Israel

46. Patricia Highsmiths Romane

47. Gesprächige jüdische Matriarchinnen in New York

48. Das Huhn mit Ananas vom koscheren Chinesen in Cedarhurst (Long Island)

49. Die Arbeit der Schauspielerin Frances McDormand

50. Konzerte mit Hamburger-Dinner im »Blue Note« in Manhattan

51. Bei 48 Grad Celsius auf einer kalifornischen Landstraße auf eine Farm stoßen, auf der frischer Apple Cider verkauft wird

52. Der Mut der Passagiere von Flug 93 am 11. September 2001

53. Die niedrigen Benzinpreise, auch wenn die Amerikaner es nicht lassen können, sich darüber zu beschweren

54. Die Erfindung der sozialen Medien

55. Einkäufe bei World of Music (WOM) in New York City im vergangenen Jahrtausend

56. Erinnerungen an eine Fahrt durch den Yosemite National Park in Kalifornien

57. Gefilte Fisch aus koscheren Geschäften

58. Jenna Miscavige Hill und ihr Kampf gegen die Scientology-Sekte

59. Earth, Wind and Fire, die beste Band der Welt, und ihre Aufnahmen aus der besten Phase (1975 bis 1982)

60. Die saubere, leise und schnelle Metro in Washington D.C.

61. Martin Luther King, Bürgerrechtler mit Respekt für Israel

62. Die Pianistin, Sängerin, Komponistin und Musikprofessorin Patrice Rushen

63. Nass werden auf der »Maid of the Mist« vor den Niagara Falls

64. Die Trash-Komödie The Animal House mit John Belushi, die mir als Teenager gefiel

65. Die Kunst von James Rizzi

66. Das im Supermarkt verfügbare Produkt mit dem Namen »I Can’t Believe it’s Not Butter«

67. Jimmy Kimmels Monologe

68. Die 1788 ratifizierte Verfassung

69. Die Arbeit von Ellen Germain, der Beauftragten für Holocaustfragen

70. Amerikanische Erfindungen, darunter der Föhn, die Taschenlampe, das Faxgerät, das Mikrofon und die Solarzelle

71. Das Capital Jazz Fest in Virginia

72. Die Hoffnung, dass die Midterms im November 2026 ein großer Schritt zurück zur Demokratie sein werden

73. Amerikas Hunde-Kultur mitsamt den angebotenen Services für die treuen Begleiter

74. Die Arbeit des World Jewish Congress (WJC)

75. Die Lektüre von Alex Haleys Roots

76. Die Hilfe eines Mechanikers aus Hamburg mit einem gerissenen Kupplungsseil in einer VW-Werkstatt in San Francisco im Jahr 1983

77. Politiker in Washington D.C., die sowohl MAGA als auch den Israelhassern bei den Demokraten etwas entgegensetzen

78. Spaziergänge durch Georgetown

79. Die Rede von Spencer Tracy in Guess Who’s Coming to Dinner

80. Der 1996 erfolgte Kauf einer alten Bandmaschine beim National Public Radio

81. Soulsängerinnen wie Randy Crawford, Brenda Russell, Gladys Knight, Roberta Flack, Natalie Cole oder Debra Laws

82. Das Streben nach Frieden und Freiheit

83. Kleine Abstecher mit dem Auto von Brooklyn nach Manhattan – über die Brooklyn Bridge

84. Reagans Witze über die Sowjetunion

85. Mein Mercury Grand Marquis mit 5,7-Liter-Maschine, den ich an einen Taxifahrer veräußern musste, als ich nach Europa zurückging

86. Das Werk von Steven Spielberg

87. Die Lebensgeschichte von Henry Kissinger nach der Flucht seiner Familie aus Nazi-Deutschland

88. Der Tag, an dem mir in einem Fast-Food-Restaurant in Washington D.C. drei Riesenbecher Coca-Cola nacheinander herunterfielen

89. Die typisch amerikanische Präsentation von Radio- und Fernsehnachrichten

90. Erinnerungen an ein Konzert von Anita Baker mit den Perri Sisters im Jahr 1987 in der New Yorker Radio City Music Hall

91. Wochenendspaziergänge mit Kind und Hündchen in Old Town Alexandria

92. Der jüdische Teil Hollywoods, von Natalie Portman über Harrison Ford, Jennifer Connelly und Dustin Hoffman bis hin zu Stanley Kubrick

93. Die Abolitionistin Sojourner Truth

94. Das Restaurant »The Grill from Ipanema« in Adams Morgan

95. Erinnerungen an den Sommer von 1979 in New York City

96. Die Faszination der Great Lakes

97. CD-Käufe bei »Borders«

98. Die große jüdische Musik-Community, von Barry Manilow und Bette Midler über Neil Diamond und Barbra Streisand bis hin zu den Brecker Brothers und Jeff Lorber

99. Das laute Chaos auf der Flatbush Avenue

100. Die legendäre »Larry Sanders Show« mit dem vor zehn Jahren verstorbenen jüdischen Comedian Gerry Shandling

101. Das »Afterwords Cafe« mit eingebautem Buchladen am Dupont Circle in Washington D.C., das inzwischen »Kramers« heißt

102. Meine frühe Foto-Session in Washington D.C. am 11. September 2001: Dann kam der erste Anruf um 8.50 Uhr, und der Horror nahm seinen Lauf

103. Das Werk des 2024 verstorbenen brasilianischen Einwanderers Sérgio Mendes

104. Der Mut und das Durchhaltevermögen des legendären Rubin »The Hurricane« Carter

105. Die philanthropischen Projekte von Bill Gates

106. Die Fragen von Larry King

107. Die Weisheiten von Elie Wiesel

108. Helmut Newtons Bilder

109. Der Traum, die Route 66 von Ost nach West zu fahren

110. Der 2016 verstorbene Meister-Keyboarder George Duke und eine Begegnung mit ihm im New Yorker Blue Note

111. Die Spaziergänge mit meiner Hündin Natalie auf der Washington Mall

112. Quentin Tarantinos Filmkomödie Jackie Brown mit Pam Grier

113. Der leckere Hamburger im ersten Diner westlich des Holland Tunnel

114. Ruth Bader Ginsburg, die erste Jüdin am Supreme Court

115. Fahrten durch das »echte Amerika«: Kleinstädte mit einem Diner, einem Supermarkt, einem Motel und einer Ampel

116. In Gesprächen demonstrierte amerikanische Toleranz

117. Pause am Strand in Delaware: Abkühlung auf dem Weg nach NYC

118. Die Klondike-Storys von Jack Griffith London

119. Die frühen Alben der AOR-Band Toto

120. American Apple Pie

121. Die Wahl-Nacht vom 4. November 2008

122. Heat von Michael Mann, einer der besten Kino-Thriller aller Zeiten

123. Super Bowl 2009: Wie Jennifer Hudson die Nationalhymne auf eine umwerfende und unvergessliche Art und Weise sang

124. All die Hilfe des New Yorkers Ronald Lauder und seiner Stiftung für jüdische Schulen und Gemeinden in Ost-Europa

125. Das Chaos, das aus Sicht einiger Expats in den USA durch Maßeinheiten wie Zoll, Meilen und Gallonen sowie durch Matratzenmaße wie »queen size« oder »king size« angerichtet wird

126. Die Performances des mexikanischen US-Bürgers und Comedians George Lopez

127. Das Werk der viel zu früh verstorbenen Sängerin Minnie Riperton

128. Die Politik der Trump-Administration gegenüber israelfeindlichen Regierungen wie der in Madrid

129. Die merkwürdigen Fenster, die man nur hochschieben, aber nicht aufklappen kann

130. Quietschende Reifen in Smokey and the Bandit

131. Der 2016 verstorbene Maurice White, einer meiner größten Musik-Helden, den ich in den 80ern interviewen konnte

132. Der Komfort der überall vorhandenen KOA-Campingplätze

133. Wichtiger Ort: das hervorragende Holocaust Museum in Washington D.C.

134. Die Samuel-Hahnemann-Statue in Washington D.C.

135. Joyce Kennedy und ihre Funk-Rock-Formation Mother’s Finest

136. »Mad TV«-Sendungen der späten 90er-Jahre

137. Das Kinderbuch What Do People Do All Day? von Richard Scarry, das ich 1969 geschenkt bekam und später meiner Tochter vorlas

138. Die von Eduardo del Barrio und Jorge Strunz gegründete Formation Caldera

139. Für wen hatte ich einen »celebrity crush«? Für Rae Dawn Chong, nachdem ich sie in Soulman gesehen hatte

140. Die Reality-TV-Show That’s Incredible! bei ABC, die mich als Teenager faszinierte

141. »Rollende Fischbüchse«: das Design des AMC Pacer

142. Das Werk von Chuck Mangione und sein auf Vinyl verewigtes Konzert »Live at the Hollywood Bowl« von 1979

143. Gespräche mit Al Jarreau sowie seine Konzerte und Aufnahmen

144. Rodney Dangerfields Performance, in der er das ganze Orchester zum Lachen bringt (1978)

145. Unser gemütlicher VW-Bus-Camper mit texanischem Kennzeichen, den wir 1980 in Mexiko benutzten, aber in Houston verkaufen mussten

146. Amelia Earhart, die erste Pilotin, die allein den Atlantik überquerte

147. Zwiebelpizza vom Italiener auf der Connecticut Avenue

148. Fluchen mit amerikanischen Männern auf der Straße

149. Die Soul-Größe Chaka Khan

150. Meine erste Digitalkamera mit Schlitz für eine Floppy Disk, gekauft im Jahr 1997 in Northern Virginia

151. Meine Super-8-Filmaufnahmen auf dem Hudson River, 1980

152. Das Lamm im Restaurant »Turkish Kitchen« in New York zur Jahrtausendwende

153. Marathon Man von 1976

154. Die amüsante amerikanische Prüderie

155. Thomas Harris’ Romane

156. Unsere Familien-Freunde in Decorah (Iowa)

157. Flugzeuge fotografieren im Airport Park am Potomac

158. Die legendäre Comedy-Sendung »The Dennis Miller Show«

159. Das Van Dorn Diner in Alexandria (Virginia)

160. Das Werk von Aretha Franklin

161. Die Bosnien-Politik von Madeleine Albright und Bill Clinton, die 1995 endlich zur Befreiung führte

162. Die Geschichte und Technik der als »queen of the skies« bekannten Boeing 747

163. Amerikanische Wähler mit Sinn für Demokratie

164. Das Design des Flughafens in Dulles (Virginia)

165. Die leicht zu überquerende kanadische Grenze

166. Die rühmlicheren Momente von Bill Clintons Amtszeit

167. Das Möbelgeschäft »Shack of Sit«: War es echt oder ein Witz? Oder beides?

168. CNN-Sendungen und -Berichte mit Wolf Blitzer und Jake Tapper

169. Die Klänge des großartigen Charles Stepney

170. Das K.I.-Modell »Claude« von Anthropic und seinen jüdischen Gründern Daniela und Dario Amodei

171. Das Vorgehen der derzeitigen Administration gegen den Terror

172. Frühe Songs von Boz Scaggs

173. Die chaotische Grenze zwischen Laredo und Nuevo Laredo

174. Meine frühere Wohnung in Park Slope/Brooklyn

175. Bill Mahers Aussagen zu Israel

176. Der Song »Somewhere in Between« von Stephen Bishop

177. Das Guggenheim Museum in New York City

178. Die Geschichte großer amerikanischer Unternehmen wie McDonald’s oder Microsoft

179. Der nette Geschäftsmann, der mir meine erste Wohnung in der Connecticut Avenue vermietete, obwohl ich noch keine Social Security Nummer hatte

180. Die Atmosphäre abgefahrener, heruntergekommener Motels

181. Eine Fahrt mit kaputter Klimaanlage bei 101 Grad Fahrenheit

182. James Woods als Citizen Cohn und in anderen Rollen

183. Das klebrig-süße Getränk »Fruit Punch«, eisgekühlt

184. Das Werk und die Konzerte von Bobby Womack

185. Fahrten im Ford LTC Country Squire von 1979

186. »Saturday Night Live«

187. Geschichte und (vor allem das frühe) Werk der Band Chicago

188. Teure Einkaufsrunden bei »Trader Joe’s«

189. Zurechnungsfähige Republikaner wie Condoleezza Rice oder John Kasich

190. The American President mit Michael Douglas, mitsamt seiner Rede im Presseraum des Weißen Hauses

191. Das gelegentliche Konsumieren von »Mac and Cheese«

192. John Steinbecks Romane

193. Auf dem Highway One von San Francisco südwärts fahren, in einem lahmen VW-Bus der 70er-Jahre

194. George Benson, sein Werk und seine Performance auf der Bühne

195. Der Bericht zur Mondlandung von »The Onion«

196. Die frühere Autovermietung »Rent a Wreck«

197. Eine Suche nach einem »professionellen Autodieb« vor einem Parkhaus in Manhattan, als der Schlüssel im Mietwagen eingeschlossen war

198. Mein Interview mit Frank Sesno zum 20. Geburtstag von CNN im Jahr 2000, als John McCain plötzlich hereinkam und Grimassen schnitt

199. Bei »Barnes and Noble« im Bücherwald stöbern

200. Die unlängst verstorbene Soulsängerin Angela Bofill

201. Der größere Teil der Arbeit des Schauspielers Denzel Washington

202. Das Haus meines Vaters in White Plains in den späten 80er-Jahren

203. Eine Theatervorstellung mit Al Pacino, der das Stück »Hughie« allein aufführte, 1996 in New York

204. Chocolate Chip Cookies

205. Eine Tour durch den Squoia National Park in Kalifornien, im VW-Bus mit mexikanischen Nummernschildern

206. Die ersten drei Teile der Kinofilmserie Airport (1970–1977)

207. Großeinkäufe in Schallplattenläden in New York im Sommer 1987

208. Der wohl fleißigste Thrillerautor aller Zeiten, Tom Clancy

209. Die Klänge des 92-jährigen Pianisten, Komponisten und Vater-Juden Dave Grusin

210. Die Tatsache, dass der US-Schokoriegel »Milky Way« wie das deutsche »Mars« schmeckt

211. Invisible Man von Ralph Ellison

212. Hunde-Spaziergänge im Prospect Park

213. Ein überraschender Spontan-Besuch bei einer Wahrsagerin in Virginia. Warum wusste sie nicht, dass ich kommen würde?

214. Die Bemühungen von US-Präsident Bill Clinton und Israels Ministerpräsident Ehud Barak in Camp David im Jahr 2000, die leider an der Palästinenserführung scheiterten

215. Meine Ankunft in Washington D.C. mit zwei Koffern im Sommer 1996 und das heruntergekommene Motel, in dem ich zunächst unterkam

216. Filme leihen in der »Blockbuster«-Videothek

217. Die vielen Charedim in New York

218. Meine 2-minütige Fahrprüfung für den amerikanischen Führerschein

219. Der Mut von (sowie das Gedenken an) James Earl Chaney, Andrew Goodman und Michael Schwermer

220. Amerikanische Radio- und TV-Jingles der 70er- und 80er-Jahre

221. Der Quarter Pounder

222. Das Chaos auf dem Times Square und das Tanzen am Washington Square zu dem schrecklichen Hit »Born to Be Alive« Ende der 70er-Jahre

223. Ein Ausflug nach Long Island im Jahr 1999

224. Mein Kindergarten in Cincinnati, in dem ich 1969 Englisch lernte

225. Die Beth El Hebrew Congregation in Alexandria (Virginia)

226. Ein Besuch in der »Sea World« in San Diego

227. Der Washingtoner Polizist, der mich unter Verwendung aller bekannten Schimpfwörter bat, doch nicht ganz so nah aufzufahren

228. Die ursprüngliche Sesame Street mit Big Bird, Grover, dem Cookie Monster und Bob

229. Der Soul von Motown

230. Nächte mit Sid Meyers »Civilization« im amerikanischen Homeoffice

231. Erinnerungen an Microsoft-Softwarepakete der 90er-Jahre: Man kaufte das Paket einmal und besaß es dann

232. Reportereinsätze bei Starts des Space Shuttle der NASA

233. Hamburger-Restaurants, in denen man die Zutaten am Buffet selbst auf die Frikadelle schaufelt

234. Spannende Kino-Thriller wie »Narrow Margin« mit Gene Hackman und Anne Archer

235. Im Ford Thunderbird auf der I-95 von Washington nach New York gleiten

236. Die Comedy-Shows des legendären George Carlin

237. Reporter-Einsätze im Weißen Haus (wenn Schröder, Fischer, Merkel, Rühe und Co. als Besucher auftauchten)

238. Kurzweilige Pressekonferenzen von Donald Rumsfeld

239. Die politischen Hollywoodfilme der 70er-Jahre, darunter »Missing« und »The China Syndrome«

240. Saftiges Sushi bei »Perry’s« in Adams Morgan

241. William Cohen, der jüdische und republikanische Verteidigungsminister unter dem Demokraten Bill Clinton

242. Samstagnachmittage in der Pentagon City Mall

243. Computer-Käufe bei »Best Buy«

244. Der Spielzeug-Rasenmäher, den ich zum 4. Geburtstag in Cincinnati bekam

245. »Jay Leno’s Garage«, der Auto-Vlog des früheren TV-Show-Hosts

246. Der viele Platz in Geschäften, auf Straßen und überall

247. Die Beleidigungen des jüdischen »Insult Comedian« Don Rickles

248. Das Herunterkühlen aller Räume auf 18 Grad Celsius

249. Hot Cakes mit Maple Syrup zum Frühstück

250. Der Traum, das Kennedy Space Center zu besuchen

Frankreich

Gesinnung von der Stange

Antisemitismus und eine feindliche Haltung gegenüber Israel stehen in der Modewelt hoch im Kurs. Längst gehören sie zum ideologischen Accessoire so mancher Marke

von Ute Cohen  25.06.2026

Kolumbien

Knapper Wahlsieg, dramatischer Kurswechsel?

Der knapp zum kolumbianischen Präsidenten gewählte Abelardo de la Espriella will die Beziehungen zu Israel kitten - doch de la Espriella ist wie sein Vorgänger Gustavo Petro sehr umstritten

von Michael Thaidigsmann  24.06.2026

Nachruf

Erfinder des »Greenspeak«

Alan Greenspan prägte als Chef der US-Notenbank eine 19 Jahre währende Boom-Phase der Börsen und Konjunkturen

von Philip Fabian  23.06.2026

Nachruf

Clive Davis: Der Mann, der den Sound ganzer Generationen prägte, ist tot

Der jüdische Musikmanager entdeckte und förderte Bands und Künstler wie Earth, Wind & Fire, Chicago, Santana, Whitney Houston, Barry Manilow und Barbra Streisand

 23.06.2026

Uganda

Entebbe-Entführung 1976: Debatten um Linksterror und Antisemitismus

Vor 50 Jahren entführten zwei Deutsche und zwei Palästinenser einen Airbus aus Israel nach Uganda. Dabei sollen sie Geiseln nach antisemitischen Kriterien voneinander getrennt haben. Die Tat befeuerte das Unbehagen vieler Linker mit Gewalt

von Nils Sandrisser  22.06.2026

Kommentar

Wie Holger Friedrich und seine »Berliner Zeitung« Juden instrumentalisieren

Ob in der Debatte über den Umgang mit KI oder Kreml-Diktator Wladimir Putin: Der Verleger interessiert sich nur dann für Juden, wenn es seinen Interessen dient

von Matthias Meisner  19.06.2026

St. Petersburg

Im Licht der Weißen Nächte

Die Mitternachtsdämmerung des Nordens weckt Erinnerungen an Märchen und führt unseren Autor zurück in seine Kindheit im damaligen Leningrad

von Vladimir Vertlib  18.06.2026

Schweiz

Jugendlicher plante Blutbad

Der Prozess gegen einen Schüler, der einen Juden in Zürich töten wollte, beginnt am 1. Juli. Die Anklageschrift zeichnet das Bild eines sich früh radikalisierenden Jugendlichen

von Nicole Dreyfus  18.06.2026

USA

Nach antisemitischer Bewerbung: Rechtsextreme feiern Cornell-Studenten

Der 19-jährige Austin Franco wird für ein Praktikum von einem Softwareunternehmen der Brüder Gabe und Aiden Einhorn angenommen. Doch dann schreibt er, er sei »nicht daran interessiert, für einen Juden zu arbeiten«

 18.06.2026