Kino

»Superman« David Corenswet fühlte sich »wie ein Astronaut«

David Corenswet vergangene Woche auf der Aussichtsplattform des New Yorker Empire State Buildings Foto: picture alliance / NDZ/STAR MAX/IPx

Der neue »Superman«-Darsteller David Corenswet hat seine Rolle mit der eines Astronauten vor einer Mondmission verglichen. Als Regisseur James Gunn ihm mitteilte, dass er den legendären Superhelden verkörpern wird, habe er zunächst Erleichterung gespürt, dann »einen Moment des Friedens«, sagte Corenswet der Deutschen Presse-Agentur in London.

»Und schließlich fühlte ich etwas, das in meiner Vorstellung auch ein Astronaut fühlt, wenn ihm gesagt wird, dass er zum Mond fliegt«, so der 32-Jährige Schauspieler, dessen Vater Jude ist. »Ich habe dafür trainiert, ich habe es mir gewünscht, und jetzt liegt die ganze Arbeit vor mir. Hoffentlich lande ich am Ende auf dem Mond.«

Der Film, der gerade in den deutschen Kinos gestartet ist, markiert den Beginn eines neuen filmischen Universums auf Basis der DC Comics. Corenswet wird deshalb in Zukunft voraussichtlich auch in vielen weiteren Produktionen als Superman und sein Alter Ego Clark Kent zu sehen sein.

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Er habe die Zusage für die begehrte Rolle nicht besonders gefeiert, erzählte der US-Schauspieler. »Es war eigentlich ein ganz simpler Moment«, so Corenswet. »Ich habe das Glück, ein paar Menschen in meinem Leben zu haben, die sich sehr gefreut und mich begeistert gefeiert haben. Aber ich selbst empfand eher eine feierliche und dankbare Verantwortung.«

Corenswet ist - nach Stars wie Christopher Reeve oder Henry Cavill - bereits der elfte »Superman«-Darsteller. Bevor er zum Casting ging, habe er sich von mehreren Vorgängern jeweils den ersten Film angeschaut. »Es war eine unterhaltsame Nachmittagsbeschäftigung, um ein wenig in die Filmwelt von Superman einzutauchen«, sagte er.

Für die Vorbereitung auf seine Rolle sei das aber nicht notwendig gewesen. »Sobald man an die Arbeit geht, findet man alles bereits in James Gunns Drehbuch – und dann auch in den großartigen Entwürfen, Zeichnungen und Visualisierungen der Künstler, die die Kostüme entwerfen und die Kulissen bauen«, betonte er. »Mein Fokus verlagerte sich sehr schnell auf die Frage: Was versucht James hier zu erzählen, und wie passe ich da hinein?«

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