Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Beni Pollak ist mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der Pädagoge erhielt den Orden in der Synagoge Bad Nauheim. »Pollak hat in nunmehr 40 Jahren Herausragendes für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland geleistet. Gerade die jüdische Jugendarbeit war ihm dabei immer ein wichtiges Anliegen«, sagte Jan Weckler, Landrat des hessischen Wetterau-Kreises. Masal Tow!

Carole King (83) steht im Mittelpunkt der neuesten Ausgabe unserer Kolumne »Imanuels Interpreten« über jüdische Musiker. Ihre Eltern stellten fest, dass sie das absolute Gehör hat, als sie nur drei Jahre alt war. Von diesem Moment an wurde sie entsprechend gefördert. Als Anfang der 70er-Jahre ihr zweites Album Tapestry erschien, war der Fall klar: Carole King war plötzlich eine der einflussreichsten Sängerinnen und Songschreiberinnen. Bekannt ist sie für Folk-Pop-Balladen wie »It’s Too late«.

Gil Ofarim soll für seine Teilnahme an der auch als »Dschungelcamp« bekannten RTL-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! offenbar eine extrem hohe Gage bekommen. Dies berichtet die Publikation »Schlager.de«. Diese Rekordsumme für den 43-jährigen Sänger ist demnach höher als jede Gage, die bislang an einen Kandidaten des Formats gezahlt wurde. Dem Bericht zufolge wird Ofarim mehr als 300.000 Euro erhalten. Der Sender RTL hat sich bislang noch nicht geäußert.

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Israel schickt beim Eurovision Song Contest 2026 den 27-jährigen Popsänger Noam Bettan ins Rennen. Der Musiker aus einem Vorort von Tel Aviv setzte sich im Finale der TV-Show Hakokhav Haba durch und vertritt sein Land beim ESC in Wien – trotz mehrerer Boykottankündigungen. Bettan, dessen Eltern aus Frankreich stammen und der viele Songs auf Französisch singt, soll sein Wettbewerbsstück im März präsentieren. Medien zitieren ihn mit den Worten: »Es ist, als würde man sich in die Höhle des Löwen begeben.«

David Baddiel hat vielleicht eine der schönsten Doku-Sendungen gedreht. Das sagt er selbst. Denn der Buchautor und Comedian hat als Katzenliebhaber das Vergnügen gehabt, das Wesen und Verhalten der Samtpfoten beobachten zu dürfen. Unter anderem erzählte Baddiel in einem der Interviews, dass es eine Katze in einem Altenheim geschafft hatte, einen sehr schweigsamen älteren Herrn zum Erzählen zu bringen. Außerdem traf er prominente Miezen wie Larry the Cat in 10 Downing Street. Die dreiteilige Sendung Catman ist in Großbritannien auf Channel 4 zu sehen.

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Die in New York geborene Sängerin und Komponistin Meredith Monk (83), eine der einflussreichsten Stimmen der zeitgenössischen Musik, wird mit dem Großen Kunstpreis Berlin 2026 ausgezeichnet. Die Akademie der Künste würdigt damit ihr interdisziplinäres Lebenswerk, das Musik, Stimme, Theater, Film und Choreografie auf einzigartige Weise verbindet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis der Sektion Musik soll am 18. März in Berlin übergeben werden.

Hans Zimmer begibt sich in die magische Zauberwelt von Harry Potter. Der in Frankfurt geborene Oscar-Preisträger (Der König der Löwen, Dune) werde die Musik für die neue Harry Potter-TV-Serie von HBO liefern, teilte der Streamingdienst mit. Zimmer wird dabei auch von Musikern des von ihm mitbegründeten Komponistenkollektivs »Bleeding Fingers Music« unterstützt. Die Verantwortung für ein Projekt dieser Größenordnung nähmen sie nicht auf die leichte Schulter, schrieb Zimmer in einer Mitteilung. Sie wollten den Zauber der Harry-Potter-Welt mit ihrer Musik den Zuschauern ein wenig näher bringen.

Goldie Hawn (80) hat das Geheimnis ihrer seit mehr als vier Jahrzehnten währenden Beziehung zu Kurt Russell verraten: Freiheit. In einem Podcast sagte die Oscar-Preisträgerin, sie sei wie ein Vogel, der nur bleibe, wenn die Tür offen sei. Entscheidend sei, »nicht vollständig mit einem anderen Menschen zu verschmelzen«, sondern Freiraum und Selbstbestimmung zu bewahren. Neben Respekt und Bewunderung spiele bis heute auch Leidenschaft eine zentrale Rolle: »Wenn man eine langfristige sexuelle Beziehung hat, ist das tatsächlich sehr gesund.«

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