Auszeichnung

Großer Kunstpreis Berlin geht 2026 an Meredith Monk

Meredith Monk, 2025 Foto: picture alliance / Everett Collection

Die 1942 in New York geborene Sängerin und Komponistin Meredith Monk wird mit dem Großen Kunstpreis Berlin 2026 ausgezeichnet. Die Ehrung würdige das einzigartige und einflussreiche Lebenswerk der US-Amerikanerin, teilte die Berliner Akademie der Künste am Mittwoch in der Hauptstadt mit. Der Preis der Akademie-Sektion Musik ist mit 15.000 Euro dotiert und soll am 18. März übergeben werden.

Monks Werk zeichne sich durch eine besondere Durchdringung verschiedener Disziplinen und Wahrnehmungsformen und eine humorvolle große Gestaltungskraft aus, urteilte die Jury. Als Komponistin, Vokalkünstlerin, Regisseurin und Choreografin von Weltruhm habe Meredith Monk neue Opern, Musiktheater, Filme und Installationen geschaffen, »die ihr Zentrum in einem interdisziplinären Performanceansatz haben«. Damit habe sie schon sehr früh neue Perspektiven für Komposition und Notation eröffnet, »die Generationen prägten«.

Weitere Auszeichnungen

Neben dem Großen Kunstpreis Berlin werden am 18. März die sechs Kunstpreise Berlin in den einzelnen künstlerischen Sektionen der Akademie verliehen. Sie gehen an die in der Ukraine geborene Künstlerin Daria Chernyshova (Bildende Kunst), die palästinensischen Architekten Elias und Yousef Anastas aus Bethlehem und Paris (Baukunst), die schwedische Sopran-Sängerin, Komponistin und Vokalistin Sofia Jernberg (Musik), die deutsche Schriftstellerin Jayne-Ann Igel (Literatur), den österreichischen Künstler Matthias Jakisic (Darstellende Kunst) und an das unabhängige Filmkunstkino FSK Kino Berlin (Film- und Medienkunst). Diese Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. epd 

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