Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Lily Brett liest am Freitag und Samstag in München und Berlin aus ihrem Buch Too Many Men. Das Buch der australischen Schriftstellerin diente als Vorlage für den Film Treasure der Regisseurin Julia von Heinz. In Berlin wird der Film mit Lena Dunham, Stephen Fry und Zbigniew Zamachowski in den Hauptrollen auch gezeigt.

Andrea Kiewel hat sich in einem Interview mit dem »ZEITmagazin ONLINE« zu ihrer Verlobung geäußert, die sie kürzlich in der ZDF-Sendung Fernsehgarten bekannt gegeben hat. »Ich habe darüber nachgedacht, was ich sagen soll, jetzt, wo viele nur über meine schlimme Situation in Israel sprechen. Ich wollte den Menschen sagen: Schaut mal, was ich für ein großes Glück habe. Ich bin gebettet in Liebe.« Dass sie für das Fernsehen arbeitet, habe Kiewel ihrem Freund zu Beginn nicht gesagt: »Ich sagte einfach: Ich schreibe. Seitdem lesen wir uns viel gegenseitig vor. Etgar Keret, Mascha Kaléko. Wir lieben erste Sätze.«

Scott Hoffman von der Band »Scissor Sisters« hat beim Auftritt der Gruppe beim legendären Glastonbury Festival in Somerset einen noch legendäreren Gast mit auf die Bühne gebracht. Nämlich keinen Geringeren als den Schauspieler Ian McKellen, vielen vielleicht besser bekannt in seiner Rolle als Gandalf in der Trilogie Lord of the Rings. Bei dem Festival-Auftritt trug McKellen allerdings keinen Bart, sondern einen quietschbunten Schrill-Anzug – Scissor-Sisters-Style eben.

Rotem Sela und Lior Raz haben sich für eine neue Netflix-Serie auf eine »lebensverändernde Reise« begeben, wie Raz in einem Instagram-Post schrieb. Die beiden Schauspieler fuhren 5300 Kilometer quer durch Zentralasien, um die Schönheit der Landschaften und die Gastfreundlichkeit der Menschen in Kasachstan und Kirgistan zu erkunden und zu genießen. Die Net­flix-Sendung Off Road läuft am 10. Juli im Streamingdienst – und sie verspricht, spannend zu werden.

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026